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Schwerer Unfall im Euro-Industriepark mit mehreren Verletzen ‒ Mercedes rammt Ford und kippt ihn auf die Seite

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Die Leuchtschrift «Unfall» ist auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei zu sehen.
Schwerer Unfall im Münchner Euro-Industriepark zwischen einem Mercedes und einem Ford. Die Polizei ermittelt. (Symbolbild) © Carsten Rehder/dpa

Bei einem Unfall im Euro-Industriepark rammt ein Mercedes einen Ford und schiebt ihn 30 Meter weit bis er auf die Seite kippt. Mehrere Passanten eilten sofort zu Hilfe.

Bei einem Unfall in München wurde ein Ford KA von einem Mercedes so hart gerammt, dass das Auto samt Insassen auf die Seite gekippt wurde. Dadurch wurden vier Personen verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Eine 22-Jährige aus dem Landkreis Pfaffenhofen fuhr am Freitagabend mit zwei Beifahrerinnen in den Euro-Industriepark in Freimann und wollte dort rechts auf einen Parkplatz abbiegen.

Ein 29-Jähriger aus dem nördlichen Münchner Landkreis fuhr zum gleichen Zeitpunkt mit seinem Mercedes in gleicher Richtung. Dabei beschleunigte er sein hochmotorisiertes Fahrzeug äußerst stark und kollidierte schließlich frontal mit dem abbiegenden Ford der 22-Jährigen.

Nach dem Zusammenstoß schob der Mercedes das Fahrzeug noch ca. 30 Meter vor sich her. Schließlich kippte der Ford auf die linke Fahrzeugseite, so dass die Insassen im Fahrzeug eingeschlossen waren.

Schwerer Unfall im Euro-Industriepark - Die Polizei München ermittelt wegen Kraftfahrzeugrennen

Hilfsbereite Passanten reagierten schnell und konnten den Ford zurück auf die Räder kippen und die Frauen befreien. Alle drei Insassen wurden durch den Unfall leicht verletzt und anschließend ambulant in Krankenhäusern behandelt.

Der 29-jährige, der noch drei weitere Mitfahrer bei sich im Auto hatte, wurde durch den Unfall schwer verletzt und anschließend stationär in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zudem wurde noch ein Baum am Randstreifen und ein abgestellter E-Scooter erheblich beschädigt. Die Polizei geht von einem Gesamtschaden von über 20.000 Euro aus

Aufgrund der Ermittlungen vor Ort und der Aussagen von mehreren unbeteiligten Zeugen liegt hier der Verdacht für ein sogenanntes Alleinrennen vor. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt deswegen neben der fahrlässigen Körperverletzung auch wegen eines unerlaubten Kraftfahrzeugrennens.

Polizeipräsidium München/jh

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