Heulende Motoren

München: Anwohner leiden unter Rasern an Plinganserstraße – wie jetzt kontrolliert wird 

Der Margaretenplatz in Sendling an der Plinganserstraße
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Sendling: An der Plinganserstraße will die Stadt jetzt häufiger blitzen

Sendling: An der Plinganserstraße verlangen Anwohner Konsequenzen für nächtliche Spritztouren. Was der BA fordert und ob jetzt häufiger geblitzt wird

Laute Motorengeräusche lassen Anwohner an der Plinganserstraße nachts nicht schlafen. Vor allem abends heizen hier Auto- und Motorradfahrer durch. Ein Anwohner, der direkt am Margarethenplatz wohnt, hat nun den BA Sendling gebeten, sich gegen das Rasen einzusetzen. „Am Abend treffen sich hier junge Leute und lassen ihre Autos aufheulen. Dann fahren sie einmal um den Block, bremsen ab und geben wieder Vollgas. Das ist nicht nur laut, sondern auch gefährlich“, beschwert sich der Anwohner, der anonym bleiben möchte. „An der Plinganserstraße habe ich noch niemanden gesehen, der sich an Tempo 30 hält“, klagt er. Die Forderungen des Anliegers: Blitz-Kontrollen, das Aufbauen von Attrappen oder auch Bremsschwellen.

Plinganserstraße: Anwohner beschweren sich beim BA über Fahrlärm

In der jüngsten BA-Sitzung hat Polizeivertreter Robert Rieger entgegnet, dass in der Plinganserstraße bereits geblitzt werde. Auch dem BA ist das Thema nicht unbekannt. Anwohner würden sich ab und zu über Fahrlärm beschweren, so BA-Vorsitzender Markus Lutz (SPD). Jetzt fordert er die Kommunale Verkehrsüberwachung (KVÜ) auf, die Plinganserstraße stärker zu überwachen.

Sendling: Verstärkte Kontrollen an der Plinganserstraße

Auf Nachfrage teilt das KVÜ mit „in nächster Zeit verstärkt Kontrollen durchzuführen“ und zwar zwischen 6 und 22 Uhr. Schwerpunkt wird die Grundschule an der Plinganserstraße sein. Die vom Anwohner gewünschten Bremsschwellen können jedoch nicht umgesetzt werden. Da Temposchwellen Rettungs- und Räumungsfahrzeuge behindern, werden diese im gesamten Stadtgebiet Münchens nicht mehr gebaut, erklärt das Mobilitätsreferat.

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