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Baustart an der Reutberger Straße ‒ BA spricht sich gegen Eltern-Taxis an neuer Schule aus

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Von: Theresa Reich

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Noch umzäunen Gitter das Grundstück, auf dem der Schulneubau an der Reutberger Straße entstehen soll. Während der Bauphase werden etwa 30 Parkplätze gestrichen. Der BA fordert dafür eine Lösung.
Noch umzäunen Gitter das Grundstück, auf dem der Schulneubau an der Reutberger Straße entstehen soll. Während der Bauphase werden etwa 30 Parkplätze gestrichen. Der BA fordert dafür eine Lösung. © Theresa Reich

Der Baustart des Schul-Neubaus an der Reutberger Straße steht bevor. Die geplante Hol- und Bringzone lehnt der BA ab und fordert jetzt Ersatz-Parkplätze.

Sendling - Im März sollen die Bagger anrollen. Dann beginnen die Arbeiten am Neubau der Maria-Probst-Schule an der Reutberger Straße. Damit die Fahrzeuge auf die Baustelle gelangen, wird die Verkehrsführung geändert.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Baustelle in der Reutberger Straße: BA fordert Ersatz für wegfallende Parkplätze

Dadurch fallen etwa 30 Parkplätze weg, „in einem Bereich, wo öffentliche, aber auch private Stellflächen knapp sind“, heißt es in einem Antrag des BA-Unterausschusses Planen Bauen Wohnen. Dieser fordert nun Ersatz für den Schwund. Die Stadt soll „während der Bauzeit Parkplätze auf dem Großmarkthallengelände“ bereit stellen. Ein Ende der Bauarbeiten ist erst zum Schuljahr 2025/2026 vorgesehen. Dann sollen die ersten Kinder unterrichtet werden.

Die Viertelpolitiker kritisieren einen weiteren Punkt: Sobald das Schulhaus steht, soll eine Hol- und Bringzone eingerichtet werden. Diese lehnt das Bürgergremium kategorisch ab. Die acht bis zehn Stellplätze sind für den elterlichen Fahrservice der Kinder vorgesehen. Morgens und nachmittags ist dafür ein Halteverbot angedacht.

Baustart an der Reutberger Straße: BA kritisiert Pläne der Stadt

Das Bürgergremium findet, dass „nicht schon die Kleinsten lernen sollen“, dass das „Auto bevorzugt“ wird – und das zu Lasten der Anwohner. Kinder sollten zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen und so in Bewegung bleiben. Dies fördere die Gesundheit, aber auch das Verhalten im Straßenverkehr werde geübt, argumentiert Dagmar Irlinger (Grüne), BA-Vize, in dem Antrag.

Ob die Stadt den Vorschlägen nachkommt, konnte Andreas Haas, Sprecher des Referats für Bildung und Sport, zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Die Anliegen des Bürgergremiums werden derzeit noch geprüft.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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