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Neue Plätze in Sendling-Westpark ‒ 2022 steht im Zeichen der Umgestaltung

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Von: Daniela Borsutzky

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Die Verkehrsberuhigung der Straßen am Partnachplatz ist vom Stadtrat bereits beschlossen.
Die Verkehrsberuhigung der Straßen am Partnachplatz ist vom Stadtrat bereits beschlossen. © dbo

In Sendling-Westpark steht heuer die Umgestaltung von mehreren Verkehrsflächen im Fokus – vor allem am Partnachplatz soll sich was tun. Was wo geplant ist...

Sendling-Westpark - Welche Pläne gibt es 2022 für den siebten Stadtbezirk? Hans Dusolt (Grüne), Mitglied im BA und ehemaliger Vorsitzender des Unterausschusses Mobilität und Wirtschaft, hat für Hallo die wichtigsten Projekte zusammengefasst.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Sendling-Westpark: Partnachplatz soll beliebtes Stadtteilzentrum werden

Nach wie vor steht die Umgestaltung des Partnachplatzes in einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich mit dem Ziel der Verbesserung der Aufenthaltsqualität an. Dusolt ist überzeugt: „Mit der geplanten Umgestaltung der Straße wird er mit Sicherheit noch mehr zu einem wirklichen Stadtteilzentrum werden, wo man nicht nur schnell umsteigt oder zum Einkaufen hingeht, sondern wo man sich trifft und vielleicht auch einen Kaffee trinken kann.“

Sendling-Westpark: weniger Verkehr, mehr Grün

Des Weiteren gibt es Überlegungen, die Kreuzung Ettalstraße/Bernrieder-/Wessobrunner Straße zu entsiegeln und zu begrünen. „In der Hoffnung, dass sich die Corona-Situation bis zum Frühjahr wieder etwas entspannt, ist für voraussichtlich März/April ein Ortstermin mit den Anwohnern und Vertretern der angrenzenden Kirchengemeinde sowie des Mobilitätsreferats zur Diskussion der Vorschläge geplant“, sagt Dusolt. Auch eine Umgestaltung der Verkehrsfläche an der Kreuzung Johann-Clanze-Straße/Max-Seidl-Weg sei angedacht.

Sendling-Westpark: Parkraummanagement und Tram-Westtangente lassen noch warten

Noch etwas gedulden müssen sich Viertelbewohner, bis das städtische Parkraummanagement im Bereich Hansa-/Passauerstraße sowie im Umgriff des Partnachplatzes eingeführt wird – voraussichtlich bis 2023.

Und auch der Bau der Tram-Westtangente beginnt vermutlich erst im Herbst des kommenden Jahres. „In den vergangenen Monaten befasste sich der BA intensiv mit der Fortschreibung des Trassierungsbeschlusses. Gegenüber dem ursprünglichen Plan sind nun bessere Anlieferungsmöglichkeiten auf der östlichen Seite der Fürstenrieder Straße südlich der Waldfriedhofstraße vorgesehen“, urteilt Dusolt. „Außerdem konnten die Vorgaben des Radentscheids in erheblichem Umfang mit eingearbeitet werden.“

Olga bleibt noch

Seit November 2018 belebt Stattpark Olga ein Grundstück am Gottfried-Böhm-Ring. Weil der Schulneubau dort erst im kommenden Jahr startet, sind die Olgas guter Dinge, bis Ende 2022 bleiben zu dürfen. Dennoch suchen sie einen Standort für die Zeit danach: mindestens 2500 Quadratmeter Fläche auf festem Untergrund im Münchner Stadtgebiet, Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und die Nachbarschaft, Wasser und Strom in erreichbarer Nähe, mit Abwasserkanal oder in einem Mischwassergebiet.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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