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Die älteste noch spielende Amateurbühne Münchens ‒ „Dramatischer Club Alpenröserl“ feiert 100. Geburtstag

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Von: Daniela Borsutzky

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Mitglieder des Vereins „Dramatischer Club Alpenröserl“.
Mitglieder des Vereins „Dramatischer Club Alpenröserl“. © privat

Die älteste noch spielende Amateurbühne Münchens, der „Dramatischer Club Alpenröserl“, feiert sein 100-jähriges Jubiläum mit der Komödie „Mucks Mäuserl Mord“.

Sendling-Westpark - Der ominöse Gast mit seinen roten Gummistiefeln, der in der Gaststube des „Roten Raben“ saß, ist verschwunden – das riecht nach Mord, der aufgeklärt werden muss. „Mucks Mäuserl Mord“ heißt das Stück, das die älteste, noch spielende Amateurbühne Münchens zu ihrem 100. Geburtstag aufführt.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Theater seit 100 Jahren: „Dramatischer Club Alpenröserl“ feiert Geburtstag

„Es ist eine Komödie gepaart mit leichtem Krimi“, sagt Marie Faltheiner aus dem Vorstand des „Dramatischer Club Alpenröserl“. Umfragen unter den Zuschauern hätten gezeigt, „dass die Leute am liebsten was zum Lachen haben“, so Faltheiner. Eigentlich sollte der Dreiakter bereits vor zwei Jahren aufgeführt werden, doch dann kam die Pandemie.

Im April 1922 hat der Verein sein erstes Stück auf die Bühne gebracht, damals noch im alten Hackerkeller auf der Schwanthalerhöhe. Domizil heute ist seit 1995 die Gaststätte des BC Sendling „Zum Freistoß“, Siegenburger Straße 49, unweit des Audi Dome. Hier wird sowohl geprobt als auch aufgeführt.

Münchens älteste noch spielende Amateurbühne: Komödie „Mucks Mäuserl Mord“ als Jubiläumsstück

Peter Gstöttl, dienst­ältestes Mitglied des Vereins, steht seit seiner Kindheit auf der Bühne. „Meine Großeltern haben gespielt, meine Mutter, meine Tochter und vielleicht auch irgendwann meine Enkel“, sagt der 64-Jährige. Auch seine Frau hat er dort kennengelernt – seine schönste Erinnerung ans Theater.

Szenen aus den Proben des Jubiläumsstücks. Peter Gstöckl als „Buckl“.
Szenen aus den Proben des Jubiläumsstücks. Peter Gstöckl als „Buckl“. © privat

Am meisten schätzt Gstöttl den Zusammenhalt unter den Mitgliedern. Und auch Marie Faltheiner bestätigt: „Wir sind wie eine kleine Familie.“ Doch wie so viele Vereine haben auch die Laienschauspieler Nachwuchsprobleme. Daher sind sie immer auf der Suche nach neuen Gesichtern – auf und hinter der Bühne.

Das Jubiläumsstück ist ab Samstag, 23. April, zu sehen. Spieltermine, Karten und weitere Infos gibt es unter www.alpenroeserl.de.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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