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Das steckt hinter dem Maibaum-Stumpen am Luise-Kiesselbach-Platz

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Von: Daniela Borsutzky

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Stück für Stück hat die Feuerwehr den Maibaum auf dem Luki gekürzt, bis nur noch ein Stumpen übrig blieb.
Stück für Stück hat die Feuerwehr den Maibaum auf dem Luki gekürzt, bis nur noch ein Stumpen übrig blieb. © Daniela Borsutzky

Am Luise-Kiesselbach-Platz in Sendling-Westpark wird in diesem Jahr um einen blau-weißen Stumpen in den Mai getanzt - das steckt hinter dem gekürzten Maibaum.

Sendling-Westpark - Vier Jahre ist es her, dass der allererste Maibaum auf dem Luise-Kiesselbach-Platz aufgestellt wurde. 27 Meter war die Fichte hoch – inzwischen ist nur noch ein Stumpen übrig.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Tanz um den blau-weißen Stumpen: Der Maibaum am Luise-Kiesselbach-Platz

„Leider war er laut Gutachter nicht mehr sicher, er hatte morsche Stellen“, sagt Otto Seidl, Vorsitzender des Maibaumvereins Sendling-Westpark, traurig. So musste also kurz vor dem 1. Mai die Feuerwehr auf dem Luki anrücken und das blau-weiße Stangerl kürzen. Dass wenigstens ein Rest als „Symbol“ für die Feier am 1. Mai stehenbleiben durfte, konnte Seidl „raushandeln“.

„Wir werden feiern, als wenn er noch dastehen würde“, kündigt Seidl an. Von 10 bis 21 Uhr gibt Bier, Steckerlfisch, Musik, ein Karussell, Kinderprogramm und mehr. Am Feiertag werden die abgeschnittenen Stücke des Maibaums dann auch zugunsten des Vereins versteigert. „Da kann man sich zum Beispiel einen schönen Untersetzer draus machen.“, sagt Seidl.

2023 wird dann ein neuer Baum aufgestellt. Denn: Dieser muss gemäß der Tradition bei Voll- oder abnehmendem Mond im Dezember geschlagen werden.

Neues „Rosa Stangerl“ im Glockenbachviertel

Nach drei Jahren Pause findet heuer wieder das Maibaumfest der Toleranz im Glockenbachviertel statt. Auf dem Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz gibt es am 1. Mai ab 11 Uhr ein buntes Programm. Wie das neue „Rosa Stangerl“ aussieht, bleibt bis zum Aufstellen geheim.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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