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Keine Toiletten: BA Sendling-Westpark kämpft um stille Örtchen am Südpark

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Aktuell dürfen Besucher des Spielplatzes nicht die Toiletten der nahen Bezirkssportanlage nutzen.
Aktuell dürfen Besucher des Spielplatzes nicht die Toiletten der nahen Bezirkssportanlage nutzen. © Ül

Laut der Stadt dürfen die Besucher des Südparks die Toiletten der benachbarten Bezirkssportanlage nicht benutzen – dagegen möchte der BA jetzt vorgehen.

Sendling-Westpark - Immer wieder beklagen Kinder, Jugendliche und Eltern die fehlenden Toiletten an den Spiel- und Sportanlagen im Südpark südlich der Höglwörther Straße. In ihrer Not verschwinden viele ins Gebüsch. „Insbesondere der Grünstreifen zwischen Spielplatz und Parkplatz ist regelmäßig mit Fäkalien und gebrauchten Taschentüchern übersät“, berichtet BA-Mitglied Maria Hemmerle (Grüne).

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Fehlende öffentliche Toiletten im Südpark: BA stellt Forderung an Stadt

Aus der Sicht ihrer Fraktion wäre es eine einfache Lösung, den Besuchern von Spielplatz, Beach­ball-Anlage und Skate­park zu ermöglichen, die Toilettenanlage der Bezirkssportanlage Surheimer Weg zu benutzen. Deswegen hatten sie bereits bei der Stadt Hinweisschilder beantragt, die darauf aufmerksam machen sollten. Die Stadt hatte dies jedoch abgelehnt. Begründung: Die sanitären Einrichtungen seien den Nutzern der Bezirkssportanlage vorbehalten und hinsichtlich Größe, Anzahl und Reinigungszyklus nicht für Parkbesucher ausgerichtet.

Maria Hemmerlein und ihre Fraktionskollegen erneuerten nun in der jüngsten BA-Sitzung ihre Forderung: „Die Stadt München investiert hohe Beträge in die Errichtung öffentlicher Toiletten. Es ist nicht ersichtlich, warum eine schon bestehende Anlage – auch wenn sie in einer Bezirkssportanlage situiert ist – nicht von weiteren Bürgern genutzt werden kann.“ Eine Toilettennutzung mit Wasserspülung, Handwaschbecken und Seife sei aus hygienischer Sicht einem „naturnahen“ Toilettengang vorzuziehen. Auch bereitgestellte mobile Klos werden vom BA nicht als gleichwertiger Ersatz betrachtet.

Der Antrag mit Stellungnahme wird nun erneut der Stadtverwaltung vorgelegt. Das Referat für Bildung und Sport werde „den Sachverhalt erneut prüfen“, versicherte Referatssprecher Thomas Groß auf Hallo-Anfrage.

Gabi Uelses

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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