Theresienwiese, Olympiapark & Königsplatz:

München: Wird „Sommer in der Stadt“ verlängert? Entscheidung ist gefallen

Wird der Sommer in der Stadt an Königsplatz und Co. verlängert? Die Schausteller haben sich dagegen entschieden.
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Wird der Sommer in der Stadt an Königsplatz und Co. verlängert? Die Schausteller haben sich dagegen entschieden.

Die Münchner Stadtrats-CSU würde den Sommer in der Stadt gerne bis September verlängern. Wie Hallo München erfahren hat, ist die Entscheidung darüber bereits gefallen.

  • Der „Sommer in der Stadt“ endet eigentlich am 22. August
  • Die Stadtrats-CSU hatte beantragt, diesen bis Mitte September zu verlängern
  • Nun ist eine Entscheidung über Olympiapark, Theresienwiese und Co. gefallen

Der Sommer in der Stadt, bei dem Fahrgeschäfte, Buden und Gastro-Angebote auf Theresienwiese, Königsplatz, Olympiapark und Co. etwas Volksfeststimmung verbreiten, endet an den drei großen Veranstaltungsorten bereits am Sonntag, 22 August. Hoffnung kam nun auf, als die Stadtrats-CSU beantragte, das Event zu verlängern.

Sommer in der Stadt: Stadtrats-CSU will bis 12. September verlängern

Ihr Antrag: „Die Veranstaltung Sommer in der Stadt, insbesondere für Schausteller und Marktkaufleute im Olympiapark, auf der Theresienwiese und am Königsplatz wird bis 12. September 2021 verlängert.“

Die Veranstaltung treffe auf „große Akzeptanz bei den Münchnerinnen und Münchnern sowie bei den Touristen“. Leider seien bisher wetterbedingt auch einige schlecht besuchte Tage dabei gewesen, so die CSU. Den ohnehin gebeutelten Berufsständen der Marktkaufleute und Schausteller würde eine Verlängerung daher gut tun.

„Um den Schaustellern Planungssicherheit für die Verlängerung zu geben, wird die Stadtspitze gebeten, die Verlängerung auf dem Verwaltungswege schon herbeizuführen, bevor der Sommer in der Stadt am 22.08.2021 offiziell endet und der Verwaltungs- und Personalausschuss als Feriensenat am 25.08.2021 tagt“, so der Antrag.

Sommer in der Stadt: Schausteller entscheiden sich gegen Verlängerung

Hallo München hat bei der Veranstaltungsgesellschaft der Münchner Schausteller nachgefragt. Tatsächlich ist deren Entscheidung bereits gefallen: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und das Für und Wider mehrfach diskutiert. Aufgrund des steigenden Inzidenzwert und der Unberechenbarkeit des finanziellen Risikos für die Schausteller, werden wir schweren Herzens das Wagnis einer Verlängerung nicht eingehen“, so Yvonne Heckl.

Eine Entscheidung, die auch deshalb schwer fiel, weil das Konzept voll aufgeht. Heckl: „Die Schausteller können Umsätze generieren und die Münchner*innen, Ausflügler und Touristen erleben zeitweilige Stunden bei Frank Sinatra, Zuckerwatte und chillen im Liegestuhl.“

Sobald das Wetter trocken und die Temperaturen angenehm sind, seien alle drei Standorte gut besucht. Zudem seien alle Sparten gleichermaßen frequentiert: „Egal ob Schießbuden, Kinderkarussell oder Autoscooter. Die Gäste, die kommen, möchten auch etwas erleben.“

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