Streit mit Fahrgästen

Volksverhetzung in der Münchner U-Bahn ‒ Staatsschutz ermittelt gegen Vater und Sohn

Die U-Bahn-Station Scheidplatz in München.
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An der U-Bahn-Station Scheidplatz griff die Polizei München Vater und Sohn auf. (Symbolbild)

Bei einer U-Bahn-Fahrt geriet ein Vater-Sohn-Duo mit anderen Fahrgästen in Streit. Die Auseinandersetzung eskaliert - jetzt ermittelt der Staatsschutz der Polizei München.

Der Staatsschutz der Münchner Kriminalpolizei ermittelt gegen ein Vater-Sohn-Duo wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Die beiden Münchner (48 und 28 Jahre alt) fuhren nach den ersten Ermittlungen am Sonntag mit der U-Bahn der Linie U 2, in Fahrtrichtung Feldmoching.

Zwischen Königsplatz und Scheidplatz gerieten sie mit einem weiteren Fahrgast in Streit. Hierbei fiel nach dem jetzigen Erkenntnisstand durch den Vater und den Sohn gegenüber dem Fahrgast bereits eine fremdenfeindliche Äußerung.

Staatsschutz ermittelt gegen Vater und Sohn aus München wegen Volksverhetzung

Eine weitere Mitfahrerin versuchte den Streit zu schlichten. Daraufhin wurde auch sie ausländerfeindlich beleidigt. Ein Freund der eben beleidigten Frau stellte sich schützend vor sie und wollte die Situation beruhigen.

Der 28-Jahrigen Sohn griff den Freund daraufhin an. Dabei wurde sein Hemd zerrissen und er wurde leicht verletzt.

Weitere Fahrgäste riefen daraufhin den Notruf 110 und alarmierten die Polizei. Die Beamten griffen allen Beteiligten an der U-Bahn-Haltestelle Scheidplatz auf und kontrollierten sie.

Gegen die beiden Tatverdächtigen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen wurden die beiden Tatverdächtigen wieder entlassen.

Polizeipräsidium München/jh

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