1. tz
  2. München
  3. Stadt
  4. Hallo München

Über Baustellen und Limits - der Verkehr bleibt im Münchner Süden auch 2022 Hauptthema

Erstellt:

Von: Theresa Reich

Kommentare

An der Ludwigsbrücke haben Trambahnen und Autos frühestens Ende 2022 wieder freie Fahrt.
An der Ludwigsbrücke haben Trambahnen und Autos frühestens Ende 2022 wieder freie Fahrt. © Schlaf

München wächst und damit auch die Anforderungen an den Verkehr. Was sich 2022 im Süden der Stadt ändern wird und welche Stellschrauben noch zu drehen sind...

München-Süd - An der U-Bahn-Station Sendlinger Tor geht es sichtlich voran. Komplett fertig, wird diese zwar erst 2023. Aber schon diesen Sommer geht der Aufgang an der Müllerstraße in Betrieb sowie diesen Herbst der zweite Teil des zentralen Umsteigebereichs.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Mobilität im Münchner Süden: der Fokus liegt auf der Verkehrswende

Der BA Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt legt seinen Fokus heuer auf die Verkehrswende: BA-Chef Benoît Blaser (Grüne) hofft, dass die neue Bundesregierung die Straßenverkehrsordnung dahingehend ändert, dass es auf kommunaler Ebene einfacher wird Tempo-30-Zonen einzuführen. So könnte der BA erneut Anträge einreichen, die zuvor abgelehnt wurden – wie zur Müllerstraße.

Auf der Ludwigsbrücke soll erst wieder Ende 2022 freie Fahrt für die Tramlinien 17 und 37 sowie für Autofahrer gelten. Zur gleichen Zeit sollen auch die Arbeiten an den Tramgleisen im Bereich der Zweibrückenstraße am Isartor beendet sein. Durch die zweijährige Sanierung der Brücke kann unter anderem die Haltestelle des Deutschen Museums derzeit nicht angefahren werden und es verbleibt nur eine Autofahrspur.

München-Süd: Verkehr bleibt auch 2022 Hauptproblem

Auch 2022 wird der Verkehr eines der großen Probleme im 19. Bezirk bleiben. BA-Chef Ludwig Weidinger (CSU) hofft, dass dieses Jahr endlich eine Machbarkeitsstudie für ein Verkehrskonzept erarbeitet wird. „Immer mehr Autofahrer nehmen über die Bleibtreustraße eine Abkürzung, um die Stau-belastete Wolfratshauser Straße zu meiden. Viele Anlieger beschweren sich bei uns über den Schleichverkehr“, klagt Weidinger.

Der Stadtrat wollte die Studie zwar schon 2019 in Auftrag geben, doch fehlte bisher Corona-bedingt das Geld, wie Christina Warta, Sprecherin des Mobilitätsreferats, mitteilt. Dieses Jahr soll es aber losgehen: Kürzlich hat der Stadtrat hierfür die Mittel genehmigt. „Das Mobilitätsreferat wird das Thema noch im ersten Quartal angehen“, bestätigt Warta.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

Auch interessant

Kommentare