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Deutsches Theater, Volkstheater & Staatsoper: Diese Premieren erwarten München 2023

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Von: Sabina Kläsener

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Bei der „Oper für Alle“ wird heuer „Aida“ als Neuproduktion gezeigt. Auch die zahlreichen weiteren Theater und Häuser in München können mit einem großen Programm für 2023 aufwarten.
Bei der „Oper für Alle“ wird heuer „Aida“ als Neuproduktion gezeigt. Auch die zahlreichen weiteren Theater und Häuser in München können mit einem großen Programm für 2023 aufwarten. © dpa/Andreas Gebert

Münchens zahlreiche Theater und weitere Angebote, wie die „Oper für Alle“ fahren für dieses Jahr ein großes Programm an Premieren auf. Worauf sich München freuen kann:

München - Ein sorgenfreies Jahr – darauf hoffen Münchens Bühnen. Denn für 2023 stehen viele Premieren auf dem Programm.

Die Sport-Highlights 2023 in München

• Residenztheater: Als Politthriller und Familienepos wird Sophokles „Antigone“ (28. Januar) von Mateja Koležnik inszeniert. Von der gefeierten Autorin von Gesellschaftstücken Yasmina Reza stammt das Stück „James Brown trug Lockenwickler“ (24. März), das Philipp Stölzl auf die Bühne bringt. „Erfolg“ (12. Mai) zeigt, wie zeitgemäß der Roman von Lion Feuchtwanger noch heute ist.

Diese Ausstellungen können Münchner 2023 bestaunen.

• Volkstheater: Wo liegen die Grenzen zwischen Spiel und Wirklichkeit fragt sich der Protagonist in „8 1/2 Millionen“ (12. Januar). Das dramatische Gedicht „Europa flieht nach Europa“ (25. Mai) von Miru Miroslava Svolikova erforscht die Grundlage der europäischen Idee. Auf ein Diskurskarussell nimmt „Ein neues Stück“ (11. Juni) das Publikum mit, in dessen Mitte die Frage steht, wer eigentlich gesund und wer krank ist.

• Schauburg: Die Multimedia-Revue „Erik*a“ (19. Februar) stellt mit den „Mann-Twins“ – Erika und Klaus Mann – alle Gender-Regeln infrage. Das jährliche Kuckuck-Theaterfestival findet von 24. Februar bis 6. März statt. Das Musiktheater „Get lost“ (9. Juni) zeigt die Odyssee einer Gruppe junger Menschen durch die Nacht.

NFL und Großbrand: Das war Münchens 2022.

• Kammerspiele: Gerhard Polt, die Well-Brüder und Ruedi Häusermann bringen die Erblastkomödie „A scheene Leich“ (28. Januar) auf die Bühne. Die Geschichten jesidischer Frauen erzählt „Licht“ (23. Februar) von Tea Tupajic. In Zusammenarbeit mit Jugendlichen wird in „Time Busters“ (25. Februar) die Erinnerungskultur hinterfragt.

• Komödie im Bayerischen Hof: In „Eine Mutter... Zwei Töchter“ (9. März bis 30. April) mit Christine Neubauer wird ein gemeinsamer Ausflug zum Albtraum voller Eifersucht und Misstrauen. In bester Screwball-Manier unterhält „Dinner für Spinner“ (4. Mai bis 25. Juni) mit Tom Gerhardt. Das „Abschiedsdinner“ (29. Juni bis 20. August) mit Mariella Ahrens zeigt, dass Eigenarten das Salz in der Suppe der zwischenmenschlichen Beziehungen sind – oder eben zu viel.

European Championships bis Wiesn: Das war in der zweiten Jahreshälfte 2022 los.

Oper, Ballett und Musiktheater behandeln große Themen

• Ballettfestwoche (31. März bis 8. April): Anfang April steht beim Bayerischen Staatsballett traditionell die Festwoche auf dem Plan. Den Auftakt macht „Schmetterling“, bevor Handlungsballette wie „Ein Sommernachtstraum“, „Romeo und Julia“ und „Cinderella“ gezeigt werden – ebenso die „Tschaikowski-Ouvertüren“.

• Opernfestspiele (23. Juni bis 31. Juli): Hier werden Neuproduktionen vereint, die dem Leitgedanken der Spielzeiten entsprechen – den Komplexen Krieg und Liebe. Zum Abschluss liegt der Fokus auf Werken von Verdi und Wagner, die Gegenspieler in Vision und Temperament sind. Bei „Oper für alle“ wird „Aida“ als Neuproduktion gezeigt.

Die Comedy-Shows 2023 in München

• Festival „Ja, Mai“ (5. bis 18. Mai): 2022 feierte dieses Format der Staatsoper Premiere. Bei der zweiten Ausgabe stehen die Synergien zwischen Musiktheater, Tanz und bildender Kunst im Fokus. Alles dreht sich um den Themenkomplex „Erwartung“, behandelt in Werken von Hosokawa und Monteverdi.

• Gärtnerplatztheater: Hier warten diverse Premieren – am 16. Februar „Werther“ als Drame Lyrique. Das Musical „Marta Hari“ begibt sich ab 23. März auf Spurensuche, wie sie zur berüchtigten Spionin wurde. Die Oper „Luisa Miller“, ab 5. Mai zu sehen, beruht auf Schillers „Kabale und Liebe“. Am 21. Juni feiert „Mr. Holmes“ Premiere. Musiktheaterbegeisterte Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren erarbeiten ab Januar eine eigene Produktion.

Diese Konzerte werden München 2023 rocken.

Von Rock-Hymnen bis Film- und Literatur-Klassiker

Für Musicals und außergewöhnliche Shows ist das Deutsche Theater bekannt – auch 2023 warten spannende Produktionen.

• Stomp (28. März bis 2. April): Ob Waschbecken, Streichholzschachteln, Kunststoffrohre oder Feuerzeuge: Alltagsgegenstände werden zu Musikinstrumenten.

• Rock of Ages (4. bis 16. April): Power-Balladen und Rock-Hymnen der 80er wie „The Final Countdown“ werden beim Rock-Musical mit Humor und Selbst­ironie gepaart.

• Oh wie schön ist Panama (9. bis 31. Mai): Der Janosch-Klassiker begeistert große wie kleine Besucher in einer fantasievollen Musical-Adaption mit Liedern von Pop über Rock bis Hip-Hop.

Auf diese Shows freut sich München 2023.

• Ghost – Das Musical (16. bis 21. Mai): In den 90ern begeisterte der Film mit Patrick Swayze, Demi Moore und Whoopi Goldberg – nun wird die bewegende Geschichte über einen hinterhältigen Mord und die Kraft der Liebe als Musical gezeigt.

• Yamato – The Drummers of Japan (4. bis 9. Juli): Tradition und Moderne treffen bei dieser rhythmischen Show, die athletische Höchstleistung und verblüffende Harmonie vereint, aufeinander.

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