Umzug ins Paradies 

Tierpark-Hellabrunn in München: was sich demnächst alles ändert 

Die Großkatzen Max und Benny bekommen bald viel Auslauf.
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Die Großkatzen Max und Benny bekommen bald viel Auslauf.

Umbauarbeiten in Hellabrunn. Für die Löwen wird ein altes Gehege renoviert – in ihr altes Heim kommen wohl „lebhafte Wasserfreunde“. Welche Veränderungen es im Tierpark noch gibt.

München - Welche exotischen Viecherl eventuell neu nach München ziehen, will Rasem Baban noch nicht preisgeben. Der Tierparkdirektor von Hellabrunn verrät nur: „Es wird vielleicht lebhaft.“

Und: „Die möglichen Neuzugänge lieben Wasser.“ Diese rätselhaften Tiere könnten bald die Dschungelwelt übernehmen, in der aktuell noch die Löwenbrüder Max und Benny wohnen. Die Großkatzen ziehen im Frühsommer 2022 um.

Derzeit bereiten Bauarbeiter eine 2400-Quadratmeter-Anlage für die beiden vor. Diese Fläche bewohnte bis zu ihrem Tod 2018 die Bärin Olga. Braunbären soll es in Zukunft nicht mehr geben. Lieber investiert Hellabrunn in die Löwen. „Diese Tiere sind sehr bedroht“, erklärt Baban.

Das Bärengehege wird gerade für die Löwen renoviert.

„Und auf unserer neuen Fläche können sie in Zukunft nach aktuellem wissenschaftlichen Standard gehalten werden.“ Vier erwachsene Großkatzen sollen dort Platz finden. Neben dem großen Freigelände wird es für sie auch zwei Höhlen und ein Haus geben.

Sobald Max und Benny umgezogen sind, wird ihr aktuelles Heim für die von Baban erwähnten Neuzugänge renoviert. Vor allem das Dach hat nach einem Hagelschaden Reparaturen nötig.

Gebaut wird auch bei den Pinselohrschweinen: Dank zwei Stegen können Besucher fortan ganz nah an die putzigen Allesfresser herankommen – ohne diese zu stören.

Zu Pinselohrschwein Leopold führen bald zwei Stege.

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