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Tierpark Hellabrunn heißt drei neue Weißstörche in München willkommen

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Im Tierpark Hellabrunn sind drei Weißstörche zuhause.
Im Tierpark Hellabrunn sind drei Weißstörche zuhause. © Birgit Mohr/Tierpark Hellabrunn

Seit Ende August sind drei Weißstörche in der neuen Anlage im Tierpark Hellabrunn zuhause. Wegen Verletzungen können sie nicht ausgewildert werden.

Thalkirchen - Der germanischen Mythologie zufolge ist der Storch ein Glücksbote und Symbol der Fruchtbarkeit. Nistet ein Brutpaar auf einem Dach, soll es den Bewohnern des Hauses Glück bringen. Seit Ende August sind drei Störche, ein Weibchen und zwei Männchen, aus einer Auffangstation in Niedersachsen in der neuen Storchen-Anlage im Tierpark Hellabrunn zuhause. Wegen Verletzungen können sie nicht wie andere Vögel ausgewildert werden.

Zuwachs im Tierpark Hellabrunn: Drei Weißstörche ziehen in neugestaltete Anlage

Störche profitieren häufig von der Nähe zum Menschen, weshalb Menschen seit langer Zeit um den Schutz der Vögel bemüht sind. Carsten Zehrer, zoologischer Leiter und Kurator im Tierpark Hellabrunn, betitelt die Entwicklung der Störche in Deutschland als „echte Erfolgsstory“. „Nach einer Minimierung des Bestands von nur noch ca. 58 Brutpaaren im Jahr 1988 in Bayern, sind es jetzt mehr als tausend Paare. Die Störche stehen für den Erfolg von natur- und umweltschutzbezogenen Maßnahmen“, so Zehrer.

Die neugestaltete Anlage mit zwei miteinander verbundenen Teichen, einem Wasserlauf und Feuchtwiesen-Gebieten, in denen Störche ihre Nahrung finden, ist dem Lebensraum der Störche nachempfunden. Zu finden sind die drei Weißstörche im Tierpark gegenüber der Waschbären und neben den Vielfraßen.

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