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Todesfall in Münchner Psychiatrie-Klinik ‒ Patient in Haar bringt Zimmergenossen in geschlossener Abteilung um

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Beide Unfallbeteiligten mussten mit dem Rettungswagen in eine Münchner Klinik transportiert werden.
In der Psychiatrie der Klinik Haar kam es zu einem vollendeten Tötungsdelikt. (Symbolbild) © dpa/Boris Roessler

Ein Patient in der geschlossenen Abteilung der forensischen Klinik des KBO Haar verletzte seinen Zimmergenossen so schwer, dass dieser im Krankenhaus starb.

Ein 35-jähriger Patient und sein 53-jähriger Zimmergenosse gerieten am Samstag in ihrem Zimmer in der geschlossenen Abteilung der forensischen Klinik des KBO Haar aus bislang noch unbekannten Gründen aneinander. Wie die Polizei München mitteilt, kam es dabei zu einem vollendeten Tötungsdelikt.

Die diensthabenden Pfleger der Abteilung wurden gegen 4 Uhr durch Schreie aus dem besagten Zimmer auf die Auseinandersetzung aufmerksam.

An der Tür sahen sie, dass der 35- Jährige im Zimmer mit einem schweren Gegenstand massiv auf den 53-Jährigen einschlug. Daraufhin verständigten sie unverzüglich die Sicherheitskräfte der forensischen Abteilung. Diese konnten den Täter im Anschluss überwältigen und fixieren.

Todesfall in Münchner Psychiatrie - Patient in Haar tötet Zimmergenossen 

Die hinzugezogenen Rettungskräfte brachten das schwerstverletze Opfer noch in ein Krankenhaus, wo jedoch wenig später der Tod des 53-Jährigen festgestellt werden musste.

Der 35-jährige Tatverdächtige verblieb in der forensischen Klinik.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und somit Bestandteil der weiteren Ermittlungen, die von der Mordkommission des Polizeipräsidiums München geführt werden.

Polizeipräsidium München/jh

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