Polizei ermittelt

Tödlicher Streit: Mann schlägt mit Fitnessgerät auf Frau ein und stirbt auf der Flucht

Der schwer verletzte Mann (23) musste mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden.
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Ein Streit in einer Beziehung endete tödlich. (Symbolbild)

Ein Streit in einer Beziehung endet tragisch: Die Frau schwebt in Lebensgefahr, der Mann ist auf der Flucht gestorben. Die Polizei München ermittelt.

Montagfrüh kam es zu einem Streit zwischen einem 49-jährigen Mann und einer 45-jährigen Frau in ihrem gemeinsamen Haus in Oberhaching. Die Auseinandersetzung endete war für beide tragisch.

Wie die Polizei München berichtet, kam es im Verlauf des Streits zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei schlug der Mann mit einem sechs Kilogramm schweren Fitnessgerät auf die Frau ein.

Im Anschluss begab sich der Tatverdächtige zu zwei Nachbarn, informierte sie über seine Tat und flüchtete danach mit einem Pkw vom Tatort.

Die Nachbarn begaben sich sofort zum Tatort und fanden dort die schwer verletzte Frau sowie die beiden unversehrten gemeinsamen Kinder des Paares im Haus auf. Sie alarmierten sofort den Notruf 110.

Mehrere Streifen der Münchner Polizei und Einsatzkräfte des Rettungsdienstes rückten daraufhin zum Tatort aus. Das 45-jährige Opfer wurde zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Der Gesundheitszustand ist lebensbedrohlich.

Streit zwischen Mann und Frau endet tödlich - Polizei München ermittelt

Der 49-jährige Mann fuhr bei seiner Flucht gegen einen Baum auf der B 318 im Bereich der Gemeinde Waakirchen und verstarb in Folge der erlittenen Verletzungen trotz Reanimationsversuchen an der Unfallstelle. Die Polizei München schließt einen Suizid nicht aus.

Ein Motiv für die Tat könnte nach den ersten Ermittlungen in länger bestehenden Beziehungsproblemen liegen. Die Kinder werden momentan von Angehörigen betreut.

Haben Sie suizidale Gedanken oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de.

Polizeipräsidium München/jh

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