„Guglhupf ist Heimat und Herzensangelegenheit.“

München: Traditionscafé Guglhupf gerettet 

Die 
Geschwister Irmi und Marc Eisenbarth übernehmen das  Traditionscafé 
Guglhupf.
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Die Geschwister Irmi und Marc Eisenbarth übernehmen das Traditionscafé Guglhupf.

Generationswechsel nach 44 Jahren: Ab sofort führen die Kinder das Café Guglhupf

  • Das Münchner Traditionscafé Guglhupf ist gerettet.
  • Nach 44 Jahren übernehmen die Kinder von Wirt Alfred Eisenbarth.
  • Der Vertrag wurde bereits um 22 Jahre verlängert.

ALTSTADT Das vergangene Jahr hat alle Gastronomen geplagt. Bei Guglhupf-Wirt Alfred Eisenbarth kam eine plötzliche Erkrankung dazu. Sein Traditionscafé in der Passage an der Kaufingerstraße 5 stand kurz vor dem Aus. Umso größer die Freunde, dass jetzt nach 44 Jahren seine beiden Kinder Irmi (39) und Marc (51) die Leidenschaft ihres Vaters fortführen. „Wir haben uns bewusst dazu entschieden, den Vertrag um 22 Jahre zu verlängern“, sagt der Sohn, selbst Wiesnwirt, stolz. „Für mich ist der Guglhupf ein Stück Heimat und Herzensangelegenheit.“

Café Guglhupf: Unterstützung gab es vom Vermieter

1977 eröffneten die Eltern Alfred und Gusti mit dem Café Guglhupf eines der größten Einzelcafés in der Stadt. Unterstützung beim Generationenwechsel gab es von Vermieter Alfons Doblinger. Er verzichtete in der schweren Zeit auf Mieteinnahmen und übernahm kostenaufwändige Renovierungen. Für ihn steht fest: „Hilfe in dieser Situation ist für uns eine partnerschaftliche Aufgabe.“ 

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