Schlüsselübergabe

Startschuss im Trafo: Das Kultur- und Bürgerzentrum ist nach zehn Jahren wieder eröffnet

Buntes Stadtteilleben soll jetzt bei Kultur im Trafo herrschen.
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Buntes Stadtteilleben soll jetzt bei Kultur im Trafo herrschen.

Das Kultur- und Bürgerzentrum in Neuhausen feiert Eröffnung. Der Trafo wurde dem Trägerverein im Stadtteil nach zehn Jahren Planungs- und Bauzeit offiziell übergeben.

Richtig groß gefeiert, nämlich mit den Neuhauser und Nymphenburger Bürgern, wird die Eröffnung von Kultur im Trafo bei schönem Wetter im nächsten Jahr. Das hat Ingeborg Staudenmeyer, Vorsitzende des Stadtteilkulturvereins, versprochen.

Mit der Schlüsselübergabe an den Trägerverein sollte – nach über zehn Jahren Planungs- und Bauzeit – aber nicht mehr länger gewartet werden. So fiel der offizielle Startschuss für das rund 20 Millionen Euro teure Kultur- und Bürgerzentrum an der Nymphenburger Straße 171a jetzt im kleineren Kreis geladener Gäste.

Ingeborg Staudenmeyer bei der Schlüsselübergabe durch Kulturreferent Anton Biebl.

Eröffnung des Kultur- und Bürgerzentrum in Neuhausen - Stadtteilkultur hält nun Einzug im Trafo

Viele Vereine und Gruppen haben lange darauf gewartet, den Saal im Erdgeschoss, die vier Vereinsräume im ersten Stock oder den Bandübungsraum im Untergeschoss nutzen zu können. Mehrere Ausstellungen stehen an, so am Samstag, 9., und Sonntag, 10. Oktober, im Rahmen der „Kultüren“.

Die Neuhauser Sängerin Jasmin Bayer sorgte mit ihrer Jazzband sowohl für die musikalische Einstimmung als auch für einen stimmungsvollen Ausklang der Feier.

„An Ideen aus dem Stadtteil fehlt es nicht, das Haus mit Leben zu erfüllen“, bestätigte Stadträtin Kathrin Abele (SPD) in Vertretung des Oberbürgermeisters bei der Eröffnung. Kulturreferent Anton Biebl ergänzte: „Der Trägerverein ist schon lange im Stadtteil aktiv und bestens vernetzt.“

Das Fastfood Improvisationstheater zauberte auf Zuruf aus dem Publikum originelle Szenen rund um den Neuhauser Trafo auf die Bühne.

Für den Trafo bekommt der Stadtteilkulturverein im Jahr ein Budget von 341 000 Euro. Davon müssen alle laufenden Kosten wie Miet-, Betriebs- und Personalausgaben beglichen werden. „Am Schluss bleiben nur 18 000 Euro pro Jahr für das eigentliche Kulturprogramm übrig. Das reicht natürlich nicht“, berichtet Staudenmeyer. Der Verein hat somit nicht nur die Aufgabe übernommen, dem Haus Leben einzuhauchen, sondern auch Einnahmen aus Vermietungen und Eintrittsgeldern zu generieren.

Nach der Schlüsselübergabe trafen sich die Gäste noch zum Gespräch im Foyer.

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