Vortäuschung einer Straftat

Dreister Schwindel fliegt auf: Überfall nur vorgetäuscht ‒ Polizei München überführt angebliches Opfer

Beim Ausliefern von Waren eines Supermarktes wurde ein Münchner von einem Mann mit einer Waffe bedroht.
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Ein Münchner täuschte einen Überfall vor. (Symbolbild)

Ein Münchner rief die Polizei - er sei von zwei Unbekannten mit einem Messer überfallen worden. Jetzt wird gegen das angebliche Opfer ermittelt.

Ein 55-jähriger Münchner zeigte am 5. April einen Überfall bei der Polizei an. Dabei behauptete er, dass er von zwei Unbekannten überfallen wurde.

Die zwei angeblichen Täter hätten ihn in der Gleichmannstraße in Pasing abgefangen und mit einem Messer bedroht. Anschließend seien sie mit seiner Armbanduhr und Bargeld von mehreren hundert Euro geflohen. Das Kommissariat 21 übernahm daraufhin die weiteren Ermittlungen.

Überfall nur vorgetäuscht - Polizei überführt angebliches Opfer

Hinsichtlich des beschriebenen Tatablaufs deckte die Polizei jedoch eine Reihe von Widersprüchen auf.

Sie konfrontierten den 55-Jährigen mit den Widersprüchen, woraufhin er einräumte, dass der Überfall nicht stattgefunden hat und frei erfunden war. Nun wird gegen ihn wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

Polizeipräsidium München/jh

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