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Ukraine-Hilfe in München: Stadtrat beschließt weitere Mittel für karitative Vereine und Verbände

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Von: Kevin Wenger

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Der Stadtrat hat weitere Mittel zur Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge durch karitative Vereine und Verbände freigegeben.
Der Stadtrat hat weitere Mittel zur Unterstützung ukrainischer Flüchtlinge durch karitative Vereine und Verbände freigegeben. (Symbolbild) © dpa/Felix Hörhager

Die Stadt München stellt weitere Gelder zur Förderung von ukrainischen Flüchtlingen für einige Initiativen zur Verfügung. Wer Förderungen erhält...

München - Der Stadtrat hat zusätzliche Mittel zur Betreuung ukrainischer Flüchtlinge in der Landeshauptstadt bewilligt. Mit insgesamt 4,6 Millionen Euro fördert die Stadt somit das Projekt „Willkommen in München“, die Freiwilligenzentren der Caritas, die Essensausgabestellen/Tafeln in München, die Kleiderkammer der Diakonia, die Angebote der Frühen Hilfen, die Unterstützungsangebote Ki-JuFa, die Erziehungsberatungsstellen sowie die Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche aus der Ukraine.

Ukraine-Hilfe in München: Diese Initiativen werden unterstützt

Das Netzwerk „Willkommen in München“ ist mit Ehrenamtlichen am Hauptbahnhof vertreten, um ankommende Flüchtlinge mit muttersprachlicher Hilfe zu unterstützen. Dabei arbeitet das Personal eng mit der Stadt München zusammen. Die fünf Zentren der Caritas leisten wichtige ehrenamtliche Arbeit in der Versorgung der Flüchtlinge aus der Ukraine.

Der Orden der Templer wird ebenfalls unterstützt. Er bietet Mahlzeiten für Hilfsbedürftige, insbesondere für Arbeitslose, Wohnungslose, Strafentlassene, aber auch für bedürftige Familien und ältere Menschen an seinem Kloster an. Die Kleiderkammer der Diakonia bietet für Hilfesuchende kostenlose Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Handtücher sowie Hygieneartikel zu einem geringen Preis an.

Das Münchner Modell der Frühen Hilfe will in Zusammenarbeit mit der Ki-JuFa präventiv gegen Kindeswohlgefährdungen arbeiten und dafür sorgen, dass die Kinder gesund bleiben. Fachkräfte beraten und betreuen Kinder, Jugendliche und Familien in Flüchtlingsunterkünften. Beide Hilfsinitiativen sollen 2023 bzw. 2024 neue Containerstandorte bekommen, um ihre Hilfsleistungen durchzuführen.

Die Schutzsuchenden aus der Ukraine sollen in München humanitäre Hilfe sowie Schutz vor Krieg und Gewalt in ihrer Heimat finden können. Dazu gehört nicht nur die Unterbringung, sondern auch eine möglichst gute Versorgung, Betreuung und Begleitung.

Verena Dietl

Der Träger Madhouse gGmbH betreut vor allem Sinti und Roma. Ziel ist es kulturvermittelnd zu arbeiten und möglichen Konflikten vorzubeugen. Die Refugio Kunstwerkstatt betreut Kinder und Jugendliche aus Krisenländern.

Das Sozialreferat will damit das Hilfsangebot ausweiten und somit auf den „dringenden Handlungsbedarf für eine Ausweitung“ reagieren. Bürgermeisterin Verena Dietl erinnert an die besondere Verantwortung der Stadt München vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und als Partnerstadt der ukrainischen Hauptstadt. Sie möchte für die ukrainischen Flüchtlinge Schutz, Hilfe und Betreuung bereitstellen.

Die Stadt München trägt die Hilfsgelder alleine aus dem eigenen Haushalt aus. Die Regierung von Oberbayern hat keine Chance, die Kosten zu erstatten.

RU/kw

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