BA ist skeptisch

Unauffällige Shisha-Bars: Verstöße gegen das Nichtrauchergesetz in Pasing?

Die CSU im BA Pasing-Obermenzing vermutet, dass sich einige Shisha-Bar-Betreiber nicht an das Nichtrauchergesetz halten.
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Die CSU im BA Pasing-Obermenzing vermutet, dass sich einige Shisha-Bar-Betreiber nicht an das Nichtrauchergesetz halten.

Die CSU des Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing ist skeptisch gegenüber Shisha-Bars bezüglich des Nichtrauchergesetzes. Die Stadt wurde zu Verstößen befragt.

Pasing-Obermenzing - Halten sich Shisha-Bars an das bayerische Nichtrauchergesetz? Die CSU im Bezirksausschuss Pasing-Obermenzing zweifelte daran.

Sie wollte von der Stadt wissen, wie viele Verstöße sie bei Kontrollen dort festgestellt hat. Der Grund dafür sei, dass vermehrt Shisha-Bars in München eröffnet hätten, die „mit tabakhaltigen Rauchsorten werben“. Auch in Pasing-Obermenzing gebe es immer mehr dieser Lokale.

Der Sprecher des Kreisverwaltungsreferats, Johannes Mayer, bestätigt, dass in den Innenräumen der Shisha-Bars entsprechend dem Nichtrauchergesetz kein Tabak geraucht werden dürfe.

Nur tabakfreie Alternativen wie sogenannte Dampfsteine, zerkleinerte Trockenfrüchte oder E-Shishas seien erlaubt. Dies kontrolliere das Kreisverwaltungsreferat regelmäßig. „In München gibt es derzeit 63 Shisha-Bars. In den Jahren 2019 und 2020 wurden bei Kontrollen insgesamt 57 Verstöße festgestellt“, so Mayer.

„Aus unserer Sicht handelt es sich hier – auch im Verhältnis zu anderen Gewerbearten – nicht um einen auffällig hohen Wert.“ Allerdings sei der Nachweis, ob Tabak geraucht werden, in der Praxis nicht immer leicht zu führen.

Bei einer Missachtung des Nichtrauchergesetzes drohe ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro, bei hartnäckigen Verstößen der Entzug der Konzession.

andy

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