Polizei sucht Zeugen

Unbekannte pinkeln auf Regenbogen-Banner und schreien LGBT feindliche Äußerungen

Eine Regenbogen-Flagge.
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Unbekannte pinkelten in München auf einen Regenbogen-Banner. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung. (Symbolbild)

Erst rissen zwei Unbekannte einen Regenbogen-Banner ab, dann pinkelt sie darauf und schrien LGBT feindliche Äußerungen. Die Polizei München ermittelt wegen Volksverhetzung.

Nachdem zwei bislang unbekannte Täter ein Sportgelände im Bereich der St.-Martin-Straße/Watzmannstraße verließen, rissen sie einen Regenbogen-Banner ab und pinkelten darauf.

Dabei wurden sie von Zeugen beobachtet, die daraufhin die Polizei München alarmierten. Außerdem sollen die Unbekannten wären ihrer Tat LGBT feindliche Äußerungen geschrien haben.

Später entfernten sich die Täter in Richtung Tegernseer Landstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen verlief erfolglos. Das Kommissariat 44 führt die weiteren Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Verdacht der Volksverhetzung.

Auf Regenbogen-Banner uriniert - Polizei München ermittelt wegen Volksverhetzung

Die beiden Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

  • Täter 1: Männlich, ca. 22 Jahre, ca. 180 cm; dunkle/schwarze Jacke, helleres Sweatshirt, lange Hose, helle, leicht lockige Haare
  • Täter 2: Männlich, ca. 22 Jahre, ca. 180 cm, breite Statur; graues, langärmliges Sweatshirt, kurze Hose, dunkelblonde bis braune kurze Haare

Zeugenaufruf der Polizei München

Wer hat am Samstag, 03.07.2021, gegen 22:30 Uhr, im Bereich St.-Martin-Straße/Watzmannstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium München/jh

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