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Lange BA-Forderungsliste für das künftige Kirschgelände

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Von: Ursula Löschau

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Das geplante Wohngebiet von oben betrachtet.
Das geplante Wohngebiet von oben betrachtet. © ALLPG Hilmer Sattler Architekten mit Keller Damm Kollegen

Verkehr, Umwelt und Freizeit: In der jüngsten Sitzung hat der Bezirksausschuss eine lange Forderungsliste für das künftige Kirschgelände besprochen.

Untermenzing - Eine umfangreiche Stellungnahme mit Forderungen und Hinweisen bereitet der BA zur Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich des Kirschgeländes vor. Die Punkte wurden in der jüngsten BA-Sitzung vorbesprochen. Die kritischsten Anmerkungen der Stadtteilpolitiker galten dem Themenkomplex Verkehr.

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Verkehr, Umwelt und Freizeit: Die Forderungen der Lokalpolitiker zum Kirschengelände

So lehnt der BA eine Reduzierung des üblichen Stellplatzschlüssels für Autos ab und hält auch die vorgesehenen Radlparkflächen für viel zu knapp bemessen. Zudem fordert das Gremium, den Planungsumgriff über das eigentliche Kerngebiet hinaus auszudehnen und zumindest die Unterführung Allacher Straße mit einzubeziehen. Nach wie vor besteht der BA dort auf eine zweite Röhre für Fußgänger.

Darüber hinaus müsse die Kapazität der S-Bahn erhöht und das neue Quartier mit wenigstens zwei Bushaltestellen ausgestattet werden. Auch an einer Anbindung ans U-Bahnnetz hält der BA fest. Dazu kommt eine neue Idee: ein selbstfahrender Shuttlebus zum Bahnhof Allach.

Wichtig ist dem Gremium auch der ökologische Aspekt: Biotopvernetzung, Bereiche ohne Garagen-Unterbau für große Bäume, insektenfreundliche Magerrasenflächen oder auch konsequentes Bauschuttrecyc­ling werden auf der Aufgaben-Liste für die Planer stehen.

Das gilt auch für weitere Vorschläge zur Aufwertung des Freizeit- und Erholungswerts: Die Grünfläche soll um ein Gewässer ergänzt werden, am Quartiersplatz wünscht sich der BA eine Boule-Bahn und Tischtennis-Platten. Zudem wird gefordert, dass die neue Grundschule zeitgleich mit den geplanten 1240 Wohnungen errichtet wird. Auch die vier Kindertagesstätten sollen dem Wohnbaufortschritt angepasst fertig werden.

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