Über 2700 Kontrollen

Vatertags-Einsätze der Polizei in München wegen Verstößen gegen Corona-Regeln

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Die Polizei München rückt wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln aus. (Symbolbild)

Zwar kam es in München zu Lockerungen der Corona-Regeln, aber einige Einschränkungen gelten weiterhin. Die Polizei rückte am Vatertag wegen Verstößen mehrfach aus.

Die Polizei in München rückte zwischen Mittwoch und Freitag zu über 2700 Einsätzen aus, um die Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln zu überprüfen. Dabei wurden 54 Verstöße angezeigt.

Zwar kam es in München am Dienstag zu Corona-Lockerungen, aber es gelten immer noch Kontaktbeschränkungen. Auch für die Öffnung der Außengastronomie gibt es einiges zu beachten.

An Christi Himmelfahrt, gegen 20.25 Uhr, rief ein Zeuge die Polizei und er teilte mit, dass vor einer Gaststätte in der Astallerstraße im Westend viele Leute sitzen und laut feiern würden.

Drei Streifen der Münchner Polizei rückten aus und trafen dort auf elf Männer im Alter von 33 bis 64 Jahren, die dort ohne Masken und Mindestabstände an zwei Tischen saßen und Alkohol konsumierten. Unter den Personen befand sich auch der Verantwortliche für die Gaststätte. Es gab keine Dokumentationen über Corona-Tests, die Personalien der Gäste und auch die Uhrzeit der Besuche.

Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und der für die Gaststätte Verantwortliche wurde zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Gaststättengesetz angezeigt.

Einsätze der Polizei München wegen Verstößen gegen die Corona-Regeln

Am Freitag, gegen 00:05 Uhr, informierte ein Anwohner in Untergiesing den Polizeinotruf 110 darüber, dass er aus Richtung der Braunauer Eisenbahnbrücke laute Musik hören würde.

Zwei Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Einsatzörtlichkeit und trafen unter der Eisenbahnbrücke acht Personen (sieben Männer und eine Frau, im Alter von 20-45 Jahren) an, die dort mit Musik miteinander feierten.

Die Personen stammten aus verschiedenen Haushalten und wurden wegen Verstößen gegen die Kontaktbeschränkung angezeigt. Nach der Anzeigenbearbeitung erhielten sie Platzverweise und mussten die Örtlichkeit verlassen.

Um die selbe Zeit rief ein anderer Zeuge die Polizei und beschwerte sich über eine eine laute Party in einer Wohnung in der Melusinenstraße in Ramersdorf mit mehrere Personen wäre.

Mehrere Streifen der Münchner Polizei wurden zur Wohnung geschickt und trafen dort auf 24 männliche Personen im Alter von 20 bis 58 Jahren, die sich dort für eine private Feier hatten.

Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und mussten die Örtlichkeit danach verlassen.

Polizeipräsidium München/jh

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