1. tz
  2. München
  3. Stadt
  4. Hallo München

München: Ermittlungsverfahren gegen Wiesn-Wirt Peter Reichert eingestellt - Neuer Anlauf 2023?

Erstellt:

Von: Benedikt Strobach

Kommentare

Neu-Wiesnwirt Peter Reichert freut sich riesig auf die Wiesn im September.
Das Strafverfahren gegen Wiesn-Wirt Peter Reichert ist noch vor Jahresende eingestellt worden.. © Marie-Juli Hlawica

Das Verfahren gegen Wiesn-Wirt Peter Reichert wurde laut Staatsanwaltschaft München eingestellt. Folgt nun die Bewerbung für das Oktoberfest 2023?

München - Wiesn-Wirt Peter Reichert kann kurz vor Weihnachten aufatmen: Das Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde eingestellt. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft München laut übereinstimmenden Medienberichten.

München: Ermittlungsverfahren gegen Wiesn-Wirt Reichert eingestellt - Beteiligung an Schlägerei vor Bräurosl-Zelt

Reichert, zum ersten Mal Wirt der Bräurosl, hatte während des diesjährigen Oktoberfests mehrfach Ärger gehabt. Neben Problemen mit der Blaskapelle Josef Menzl und einem Verfahren wegen Verstößen gegen die Lagerung von Lebensmitteln und deren Weiterverarbeitung, berichteten mehrere Medien darüber, dass der Wirt in eine Schlägerei vor seinem Wiesnzelt verwickelt worden war.

Da gegen Reichert Strafanzeige gestellt wurde, leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein. Dieses wurde nun eingestellt. Wie die Staatsanwaltschaft berichtet, erfolge dies „gegen Zahlung einer Geldauflage in vierstelliger Höhe“.

München: Ermittlungsverfahren gegen Wiesn-Wirt Reichert eingestellt - Neuer Anlauf auf Oktoberfest 2023?

Spannend ist nun die Frage, wie es mit Reichert als Wiesn-Wirt weitergeht. Die Paulaner Brauerei will sich jedenfalls trotz dieses Vorfalls wieder mit Reichert für die Bräurosl bewerben. Der Vertrag mit ihm gelte bis 2023, erklärte ein Unternehmenssprecher der tz.. Deshalb werde man Reichert erneut als Wirt für die Wiesn vorschlagen. Der Erfolg der Bewerbung sei jedoch abhängig davon, ob die Stadt München dem Wirt die Zuverlässigkeit bestätigt.

Diese werde laut Wirtschaftsreferent und Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner (CSU) dies sorgfältig prüfen. „Die Gesetzeslage ist das eine, die emotionale Bewertung der Sache das andere.“ Nach der Schlägerei bleibe „ein schlechtes Gefühl“, sagte er der tz weiter. Hinzukommt, dass das KVR derzeit noch den weiter oben erwähnten Verstoß gegen die Lebensmittelhygiene überprüfe.

Bis zum 31. Dezember dürfen sich Wirte noch für die Wiesn bewerben. Baumgärtner geht laut tz davon aus, dass sich alle 2022 Aktiven erneut bewerben dürften. Die Entscheidung über die Zulassungen trifft die Stadt im März.

Mit dem Hallo München-Newsletter täglich zum Feierabend über die wichtigsten Geschichten aus der Isar-Metropole informiert.

Auch interessant

Kommentare