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Die „Erweiterte Realität“ erobert viele Bereiche in München – Hallo spürt dem Technik-Trend nach

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Eine Reise zum Mond: Hallo-Mitarbeiterin Patricia Stücher hat im Deutschen Museum die VR-Technik ausprobiert.
Eine Reise zum Mond: Hallo-Mitarbeiterin Patricia Stücher hat im Deutschen Museum die VR-Technik ausprobiert. © Patricia Stücher

Mit Hilfe von Extended Reality (XR) kann man heutzutage in komplett andere Welten eintauchen und neue Erlebnisse spüren. Wo man in München virtuelle Welten erleben kann:

Sich fühlen wie Neil Arm­strong: Das Proxy im Forum der Zukunft des Deutschen Museums ermöglicht die Reise zum Mond jetzt mittels Virtual Reality (VR). Dabei setzt man eine Brille auf – und taucht komplett in die virtuelle Welt ein. Im ersten Moment fühlt sich das ungewohnt an, wie Hallo beim Vor-Ort-Check erlebt hat.

Die VR-Brille ist jedoch nicht die einzige Technik, mit der man die Extended Reality (XR) erkunden kann. „Teilweise reicht dafür auch ein Handy und die passende App dazu. Dann spricht man jedoch von Augmented Reality“, erklärt Clarence Dadson, von Bayerns Fachvereinigung ­„xrbavaria“. Mit dieser Technik arbeitet auch die Stadt München. Auf Grundlage von 3D-Stadtmodellen werden Bebauungen visualisiert und virtuell modellierbar.

XR in München: Technik nicht nur beim Gaming weit verbreitet

Auch andere Bereiche setzen auf XR. Dadson: „Viele kennen die Technik aus dem Gaming- und Entertainmentbereich, aber sie wird auch in Bezug auf Bildung, Medizin, Rüstung und in der Touristik angewendet.“

Ziel von Virtual Reality ist immer: Die Nutzer virtuell an andere Orte zu bringen und damit ein interaktives Erlebnis zu erschaffen. Im Deutschen Museum gelingt das durch Wissensvermittlung mit detailgetreuen Abbildungen einer speziellen Situation, wie dem Flug von Otto Lilienthal. Oder eben mit der Fahrsimulation über die Mondoberfläche.

Auch im heimischen Sphären kann man die Vorteile der Technik erkennen: Das Möbelhaus durchstreifen, ein Hotel vor der Buchung begutachten – all dies wird durch die Brille möglich. „Viele Unternehmen nutzen VR, um sich zu präsentieren“, erklärt der Experte Dadson. „Auch viele Münchner Autofirmen ziehen aus VR Vorteile.“ Nachteile der Technik sieht Dadson im Moment noch bei der Ergonomie von VR-Brillen. „An kleineren Prototypen wird bereits gearbeitet.“

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Wo Sie virtuelle Welten erleben können

Die Möglichkeiten in München in virtuelle Welten einzutauchen sind vielseitig. So kann man nicht nur im Deutschen Museum die VR-Brille aufsetzen und Geschichtliches erfahren. Die Stadtführungen von Timeride (www.timeride.de) machen das München der Vergangenheit erlebbar. Wer Lust auf Action hat, wird im Escape Room Vaons (www.vaons-muc.de) fündig. Tanz-Freunde hingegen erkunden die virtuelle Welt von Montag, 31. Oktober, bis Mittwoch, 2. November, im Schwere Reiter, Dachauer Straße 114, bei der Performance „Hyperreality – First Encouter“. Für alle VR-Spielefans ist die „Spree Arena“ an der Theresienhöhe 5 die richtige Anlaufstelle. Und ab sofort verwandelt sich auch der Hugendubel am Stachus in eine Gaming-Agentenzentrale, bei der die Besucher spannende Missionen erfüllen müssen.

Die „Erweiterte Realität“ auf zwei Arten entdecken 

Extended Reality (XR) oder „Erweiterte Realität“ ist der Überbegriff für virtuelle Umgebungen. Man unterscheidet hier zwischen Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR). Bei AR ist man nicht komplett von der realen Welt ausgeschlossen – mit Blick auf ein Smartphone werden echte Objekte mit virtuellen Details wie Texten oder Bildern überlagert. Ein Beispiel hierfür ist das Spiel „Pokemon Go“. Wenn man hingegen eine VR-Brille benutzt, ist man komplett in einer fiktiven und animierten Umgebung und bekommt keine Einflüsse mehr von außen mit.

Patricia Stücher

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