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Immobilienfirma Vonovia stellt Projekt am Kieferngarten vor - Spielplätze und Radständer ohne Mieterhöhung

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Von: Marie-Julie Hlawica

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Quartier der Vonovia am Kieferngarten
So soll das Quartier der Vonovia am Kieferngarten nach Fertigstellung aussehen. © Vonovia

Vonovia hat sein Bauprojekt am Kieferngarten im BA Freimann vorgestellt. Spielplätze und Radständer sollen die Anlage erweitern. Die Anwohner sind skeptisch.

Drei neue Spielplätze für unterschiedliche Altersgruppen, grüne Park­inseln auf 12 500 Quadratmetern, 158 Radlständer und vielleicht sogar ein Car-Sharing-Projekt: Das sind die Pluspunkte, die den Bewohnern der bisher 412 Mietparteien zugute kommen, wenn das von den Anwohnern kritisch beäugte Vonovia-Projekt am Kieferngarten fertiggestellt ist.

Vertreter der Immobilienfirma stellten das Vorhaben nun in der jüngsten Sitzung des BA Schwabing-Freimann vor. „Schon jetzt sind die Arbeiten im Gange“, erklärte ein Mitarbeiter. 2023 soll das Projekt, das rund 20 Millionen Euro kostet, abgeschlossen sein.

Vonovia-Projekt am Kieferngarten: Anwohner beklagen mangelnde Kommunikation

Dass dabei nicht alles ohne Lärm und Staub vonstatten gehen könne, sei klar. „Unser Quartiersbote berichtet aber vorab über die anstehenden Bauabschnitte“, so die Vonovia. Das Magazin soll die Transparenz beim Bauvorhaben verbessern. Die Anwohner hatten sich zuvor mehrfach über mangelnde Kommunikation vonseiten ihres Vermieters beschwert.

Auch im BA wurde Vonovia nun zum ersten Mal vorstellig. Das Gremium wollte dabei wissen, wie es um einen barrierefreien Ausbau und mögliche Mieterhöhungen nach Abschluss der Arbeiten stehe. „Die drei neuen Hochbauten und die Aufstockung der bisherigen Häuser entstehen als barrierearmer und zum Teil geförderter Wohnraum“, antwortete ein Vonovia-Vertreter. Zudem habe man den bisherigen Mietern „null Euro Mieterhöhung“ zugesichert, prüfe jeden Einzelfall auf Mietminderung oder bei Härtefallregelung kulant, versprach er.

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