Zukunft der Mobilität

Forschung zur vierten industriellen Revolution ‒ Wird München die deutsche Antwort auf das Silicon Valley?

Schornsteine des Heizkraftwerk Süd (l-r), die Theatinerkirche, die Frauenkirche und die Sankt Ludwig-Kirche der bayerischen Landeshauptstadt sind in den frühen Morgenstunden vor der Kulisse der etwa 90 Kilometer entfernten Alpen zu sehen.
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Schornsteine des Heizkraftwerk Süd (l-r), die Theatinerkirche, die Frauenkirche und die Sankt Ludwig-Kirche der bayerischen Landeshauptstadt sind in den frühen Morgenstunden vor der Kulisse der etwa 90 Kilometer entfernten Alpen zu sehen.

Das Weltwirtschaftsforum will in München ein Forschungszentrum für die vierte industrielle Revolution aufbauen - als deutsche Antwort auf das Silicon Valley.

  • Das Weltwirtschaftsforum will ein Forschungszentrum für die vierte industrielle Revolution in München einrichten.
  • Damit soll die internationale Führungsrolle zum Thema Zukunft der Mobilität hervorgehoben werden.
  • Wird die Landeshauptstadt das die deutsche Antwort auf das Sillicon Valley?

Das Weltwirtschaftsforum will ein Forschungszentrum für die vierte industrielle Revolution in München aufbauen. „Die Pläne sind auf gutem Weg. München kann die deutsche Antwort auf das Silicon Valley werden und gemeinsam mit Berlin die internationale Führungsrolle Bayerns und Deutschlands zum Thema Zukunft der Mobilität hervorheben“, sagte der Chef des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, der „Süddeutschen Zeitung“.

Vierte industrielle Revolution

Mit vierter industrieller Revolution wird gemeinhin die Digitalisierung der industriellen Produktion durch moderne Informations- und Kommunikationstechnik bezeichnet.

Weltwirtschaftsforum will Forschungszentrum in München einrichten

Die Stiftung Weltwirtschaftsforum, die für das jährliche Spitzentreffen von führenden Wirtschaftsexperten, Politikern und Wissenschaftlern bekannt ist, unterhält bereits weltweit 14 Forschungszentren für die vierte industrielle Revolution. München wäre der erste Standort in der EU.

Die Stadt sei „sehr geeignet“, sagte Schwab, er habe bereits mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gesprochen: „Die Diskussion mit der bayerischen Staatskanzlei dazu war sehr positiv.“

Die bisherigen Forschungszentren arbeiten laut „SZ“ teilweise mit bis zu 80 Leuten - je ein Drittel kommt vom Weltwirtschaftsforum, aus Unternehmen und von staatlichen Einrichtungen.

dpa/jh

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