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Rhenania-Villa im Werksviertel bald für Kunstfans in München offen?

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Von: Katrin Hildebrand

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Die alte Villa sticht neben den dunklen Bürogebäuden deutlich ins Auge.
Die alte Villa sticht neben den dunklen Bürogebäuden deutlich ins Auge. © Katrin Hildebrand

Die denkmalgeschützte Rhenania-Villa ist ab sofort Teil des modernen Büroviertels „iCampus“ und soll Ort für Konferenzen, Kunst- und Kulturveranstaltungen sein.

Werksviertel - Götterbote Merkur sitzt über der Eingangstür. Die Fassade zieren Pilaster, sprich: in die Wand eingelassene Pfeiler. Die denkmalgeschützte Villa, einst Verwaltungsgebäude der Spedition Rhenania, bildet ab sofort das hellgrüne Eingangs­tor zu einem neuen Bürokomplex am Ostbahnhof, dem „iCampus“. In fünf dahinter stehende, kastenförmige und eher dunkle Bauten ziehen ab sofort die Werber von Serviceplan und die Steuerberater WTS. Das ganze Gelände soll bis 2028 fertig bezogen sein und 120 000 Quadratmeter Gesamtmietfläche bieten.

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Rhenania-Villa im Werksviertel: Ab sofort Teil des Bürokomplexes „iCampus“

Die Villa aus den 1920er-Jahren war einst das Verwaltungsgebäude der Spedition Rhenania und diente bis 2018 unter dem Namen „Loft“ als Partyraum. Ab sofort soll sie Konferenzräume und den Empfang von WTS beherbergen. Immer wieder war in der Vergangenheit der Wunsch aufgekommen, sie allen Münchnern zugänglich zu machen. Wie Hallo auf Anfrage erfuhr, wird das dauerhaft nicht möglich sein. „Wir werden dort aber regelmäßig Kunst- und Kulturveranstaltungen ausrichten“, sagt WTS-Sprecher Florian Kestler. Im Dachgeschoss könnten Konzerte stattfinden, außerdem seien Ausstellungen möglich.

WTS wird darüber hinaus ein neues Bürogebäude ganz, ein weiteres teilweise belegen. Serviceplan bezieht Anfang Juli drei hintereinanderliegende Bauten mit 40 000 Quadratmetern Fläche. Das Gelände gehört der Firma Rohde & Schwarz, die ihren Sitz gleich ums Eck am Rande des Werksviertels hat.

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