Raum für Reptilien

DB-Großprojekt: Habitat für Reptilien als Ausgleich zur Sendlinger Spange

Habitatsstrukturen für Nattern und Eidechsen
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An dieser Ausgleichsfläche entstehen Habitatsstrukturen für Nattern und Eidechsen.

Als Ausgleich für ein Großprojekt der Deutschen Bahn entsteht ein Habitat für Reptilien im Münchner Westen. Ab 2024 kann man hier auch vom Streckenausbau profitieren.

Ein seltsames Arrangement aus Wurzelstöcken, Erd- und Steinhaufen an der Bahnlinie zwischen Pasing-Obermenzing und Nymphenburg gibt Radfahrern und Spaziergängern dort derzeit Rätsel auf.

Die Erklärung liefert eine Sprecherin der Bahn auf Hallo-Anfrage: „Es handelt sich um eine Ausgleichsfläche für ein Bahnprojekt der DB Netz AG, die sogenannte Sendlinger Spange. Dafür entstehen dort Habitatstrukturen für Zauneidechsen und Schlingnattern.“

Großprojekt der DB in Höhe von 22 Millionen Euro - Erweiterungsarbeiten bis 2024

Die Ausgleichsfläche gehört zu den vorbereitenden Maßnahmen für ein 22 Millionen Euro teures Großprojekt, von dem ab 2024 auch der Münchner Westen profitieren soll.

Bei Störfällen im Bereich der Stammstrecke können S-Bahnen aus Richtung Pasing zum Heimeranplatz geleitet werden. Auch umgekehrt könnten S-Bahnen auf die Stammstrecke in Richtung Pasing geführt werden, ohne andere Verkehre zu behindern.

Während des Gleis­umbaus in Laim für die zweite Stammstrecke sei zudem ein besseres Ersatzangebot aus Richtung Pasing möglich.

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