Die Tischtennis-Offensive

Bürger und BA einig: Platten im Münchner Westen sind marode - Tischtennis-Freunde West stellen Antrag

Die Tischtennis-Freunde West wünschen sich nicht nur neue, sondern auch mehr Spielplatten am Georg-Freundorfer Platz.
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Die Tischtennis-Freunde West wünschen sich nicht nur neue, sondern auch mehr Spielplatten am Georg-Freundorfer Platz.

Im Münchner Westen gehen jetzt Tischtennis-Fans in die Offensive und fordern neue und mehr Platten. Der BA stimmt den Bürgern zu und überlegt, wie er unterstützen kann.

Westend - Es braucht nicht viel zum Outdoor-Stadtsport: Zwei Schläger, ein kleiner Ball, eine 2,74 Meter lange, gut 1,50 Meter breite, massive Platte auf 76 Zentimeter Höhe – und der Tischtennisspaß kann losgehen.

Wenn denn die Platten am Georg-Freundorfer-Platz noch gut in Schuss wären. Deren Zustand bemängeln die Tischtennis-Freunde West.

„Die beiden am Georg-Freundorfer-Platz sind alt und verzogen, die Bälle springen in alle Richtungen. Außerdem könnte man statt der selten genutzten Curling-Bahn noch zwei weitere Tischtennisplatten aufstellen“, fordern die rund 20 aktiven Hobby-Spieler in ihrem Antrag an den BA 8.

Sibylle Stöhr, BA-Vorsitzende, hat sich mit ihren Kollegen ein Bild von der Situation vor Ort gemacht: „Die Platten sind immer gut besucht – nicht erst seit Corona. Und das auch im Winter.“ Dazu kommt, dass eben erst der Kinderspielbereich renoviert und aufgehübscht wurde.

BA sucht nach Ideen für den lokale Tischtennis-Boom

Eine Möglichkeit, die die Tischtennisfreunde auch in Betracht ziehen: „Eine Plattensanierung oder besser, zumindest eine, besser noch zwei neue Tischtennisplatten aufzustellen, die von der selben, guten Qualität sind wie die neu aufgestellte bei der alten Feuerwache in der Ganghoferstraße 41.“ Als Standort schlagen sie die Eisstockbahn vor, die auf dem Spielareal selten genutzt verwaist.

Der Platz, der nach Umzug der Messe München 1999 bis 2002 von einem Berliner und einem Münchner Architekten-Team gestaltet wurde und 2006 den Stiftungspreis Lebendige Stadt als bester Spiel- und Freizeitplatz Deutschlands bekam, darf ohne Rücksprache wohl nicht verändert werden.

Ob der Antrag 2021 umgesetzt werden kann, ist fraglich. Das Baureferat muss Verantwortlichkeit, Übernahme von Sanierung oder Neuaufbau klären: „Die Recherche bei so einer fachspezifischen Frage nimmt etwas Zeit in Anspruch.“

Jetzt überlegt der BA, wie der lokale Tischtennis-Boom unterstützt werden kann: „Eine Schulhoföffnung an der Ridlerstraße ist denkbar. Dort sind zwei Platten, die nachmittags nicht genutzt werden.“

M.J. Hlawica

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