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Neue Wohngemeinschaft in Moosach – Einrichtung unterstützt bei Depressionen und psychischen Erkrankungen

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Von: Benedikt Strobach

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In der therapeutischen Wohngemeinschaft in der Gneisenaustraße finden bis zu zehn Bewohner Platz.
In der therapeutischen Wohngemeinschaft in der Gneisenaustraße finden bis zu zehn Bewohner Platz. © Benedikt Strobach

Eine neue therapeutische Wohngemeinschaft in München unterstützt bei Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen. Gerade bei jungen Menschen besteht Handlungsbedarf.

Immer mehr Menschen leiden an Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen. Die Corona-Pandemie „verstärkt das wie ein Brennglas“, sagt Susanne Hummel, Geschäftsführerin der Firma Vincentro.

Deren Ziel: die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen stetig zu verbessern. Gerade bei jungen Erwachsenen bestehe in diesem Feld großer Handlungsbedarf, betont Hummel. Gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt München-Stadt hat Vincentro nun eine therapeutische Wohngemeinschaft (TWG) in der Gneisenaustraße in Moosach eröffnet, der zweite Standort neben der Landsberger Straße.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

WG in München unterstützt junge Menschen bei Depressionen und psychischen Erkrankungen

„In einer TWG finden Menschen zwischen 18 und 21 Jahren, die an psychischen Krankheiten leiden, Wohnraum. Wir wollen sie stabilisieren, gemeinsam mit ihnen eine Zukunftsperspektive entwickeln und sie dabei unterstützen, ein eigenständiges Leben zu beginnen“, erklärt Hummel. Dafür stehe den Bewohnern rund um die Uhr ein Team aus Therapeuten und Psychologen zur Verfügung. „Sie unterstützen die Anwohner beratend oder begleiten sie auch auf dem Weg zu Behörden oder der Schule.“

Die Einzelzimmer sind mit Schreibtisch, Schrank und Bett ausgestattet.
Die Einzelzimmer sind mit Schreibtisch, Schrank und Bett ausgestattet. © Benedikt Strobach

Zehn Einzelzimmer stehen den jungen Erwachsenen zur Verfügung. Außerdem gibt es einen Gemeinschaftsraum, eine große Küche, fünf Badezimmer und Besprechungsräume für die Betreuer. Die ersten fünf Bewohner werden dieses Wochenende einziehen. Hummel glaubt, ihnen helfen zu können. „Wir haben zwar keinen Zauberstab, aber was wir tun verhallt nicht.“

 Es gibt auch einen Gemeinschaftsbereich und eine Küche.
Es gibt auch einen Gemeinschaftsbereich und eine Küche. © Benedikt Strobach

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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