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Neuhausen: Bezirksausschuss will das ehemalige Pförtnerhaus in der Dachauerstraße kreativ umnutzen

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Von: Ursula Löschau

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Pathos München
Der BA Neuhausen-Nymphenburg möchte das ehemalige Pförtnerhaus an der Dachauer Straße 110 öffentlich nutzen. © Ursula Löschau

Neuhausen: Ehemaliges Pförtnerhaus an der Dachauer Straße soll für Sprechstunden, Sitzungen und andere Nutzer angemietet werden

Geht es nach dem Bezirksausschuss Neuhausen-­Nymphenburg, wird er Kioskbetreiber im Kreativquartier. Nicht um Würstel, Getränke, Zeitungen oder Zigaretten zu verkaufen.

Neuhausen: Bezirksausschuss will Pförtnerhaus öffentlich nutzen

Das Stadtteil­-Gremium will dort zum Beispiel mit Sprechstunden für Bürger präsent sein, mit seinen Unterausschüssen öffentlich tagen und den Raum auch anderen Vereinen, Institutionen und Nutzern inner- und außerhalb des Kreativlabors zur Verfügung stellen. Als geeignetes Objekt hat sich der BA das leerstehende ehemalige Pförtnerhaus an der Dachauer Straße 110 auserkoren.

In der jüngsten Sitzung wurde einstimmig beschlossen, bei den zuständigen Stellen nach den Nutzungsbedingungen inklusive Preis für eine Anmietung zu fragen. Denn: „Der Bezirksausschuss hat ja keinen festen Ort im Viertel und das wäre eine tolle Möglichkeit – für uns als Mitglieder, aber auch, um darüber Vernetzung ins Viertel zu stärken“, sagt die BA-Vorsitzende Anna Hanusch (Grüne).

Zusätzlich sei das Viertelgremium damit auch im Kreativquartier verankert und „bei den spannenden Prozessen, die dort auch in den nächsten Jahren ablaufen, immer nah dran“, ergänzt sie.

Pförtnerhaus in Neuhausen: Keine größere Sanierung erwartet

Eine Ortsbesichtigung mit den städtischen Ansprechpartnern hat bereits stattgefunden. Mit einem größeren Sanierungsaufwand ist nach Informationen von Willi Wermelt (SPD), Vorsitzender des Unterausschusses Kultur, nicht zu rechnen. Hanusch bekräftigt: „Mittelfristig wäre energetisch und bei der Technik eine Sanierung erforderlich, aber es ist auch im aktuellen Zustand nutzbar und könnte innen selbst etwas gestaltet werden.“

Anna Hanuschs Plan: „Wir würden es als Bezirksausschuss gerne federführend übernehmen. Erst einmal für ein bis zwei Jahre, bis auch klarer ist, was mittelfristig mit den ganzen Gebäuden daneben passiert.“ Entscheiden und Vereinbarungen treffen kann das aktuelle Gremium überdies nur für die Dauer seiner Amtszeit. Das ist bis 2026. Dann findet die nächste Kommunalwahl statt.

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