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Mehr öffentliche Toiletten für München ‒ Barrierefreiheit und Wickelmöglichkeit

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Von: Kristina Beck

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Öffentliche Toilette.
In München entstehen immer mehr öffentliche Toiletten. (Symbolbild) © Sebastian Willnow/dpa

München bekommt vier weitere Toiletten in städtischen Parks und Grünanlagen. Die Stadt setzt dabei auf moderne Technikstandards. Die Details zur „Toiletten-Offensive“

München ‒ Zwischen 35 und 5000 Euro zahlen nach Angaben des Bußgeldkatalogs diejenigen, die sich im Freien erleichtern wollen und in manchen Fällen sogar müssen. Doch die Alternative sieht insbesondere in den Großstädten mau aus. Die Stadt München will dem Problem des „Wildbieselns“ nun mit vier weiteren festen Toilettenanlagen beikommen.

Die sogenannte „WC-Initiative“ der Stadt München gedeiht damit ein Stück weiter. Im Jahr 2019 wurde die Toiletten-Offensive beschlossen, nach der in den kommenden Jahren 29 zusätzliche Toiletten im öffentlichen Raum entstehen sollen.

Bereits in Betrieb sind die Standorte am Walchenseeplatz in Obergiesing und Am Graben in Perlach. Die Anlagen im Taxispark in Neuhausen-Nymphenburg und im Nußbaumpark in der Ludwigsvorstadt folgen in den ersten Wochen des neuen Jahres.

Öffentliche Toiletten in München: Stadt erweitert Angebot

„Mit den 34 geplanten neuen Toiletten können wir weitere stark frequentierte Parks und Quartierszentren ausstatten. Wichtig ist mir, dass die Toiletten barrierefrei sind und eine Wickelmöglichkeit bieten. Das Angebot soll vor allem dort ausgebaut werden, wo der öffentliche Raum für die nicht kommerzielle Nutzung zur Verfügung gestellt wird, zum Beispiel an Spielplätzen“, sagt Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Die Toiletten sind ganzjährig und täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet. Die Benutzung ist kostenlos.

State of the art: Die neuen Toilettenanlagen verfügen über moderne Technik

Alle Toiletten seien nach Angaben der Stadt München behindertengerecht und würden auch besonderen Anforderungen gerecht. „Mit aufklappbaren Wickeltischen, unterfahrbaren Waschbecken, Seifenspendern, Handtrocknern und Ablagen, Urinalen sowie einer Notrufeinrichtung entsprechen sie dem aktuellen Stand der Technik“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Die Kabinen würden sich nach jedem Toilettengang automatisch reinigen. Zusätzlich sorgte der vom Baureferat beauftragte Betreiber für einen hygienisch einwandfreien Betrieb.

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