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Pinakotheken in München und Bayerns Staatsgemäldesammlungen leiden unter Folgen von Corona und aktuellen Krisen

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Von: Jonas Hönle

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Die Alte Pinakothek in München.
Corona und aktuelle Krisen haben weiter Auswirkungen auf die Pinakotheken in München und Bayerns Staatsgemäldesammlungen. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Die Pinakotheken in München und Bayerns Staatsgemäldesammlungen spüren die Auswirkungen von Corona und der aktuellen Krisen. Was das für Folgen für die Museen hat...

München ‒ Die Corona-Krise war für die Pinakotheken in München und andere Museen der Bayerischen Staatsgemäldesammlung eine schwere Zeit. Nach zwei Jahren Pandemie sind die Besucher 2022 aber wieder zurückgekehrt.

Man habe die Krise zwar noch nicht gemeistert, aber lebendig überstanden, sagte der Generaldirektor Bernhard Maaz am Donnerstag in München. 

Folgen von Corona - Weniger Besucher in Pinakotheken in München und Bayerischer Staatsgemäldesammlungen

Als Beispiel nannte Maaz die Alte Pinakothek in München, die letztes Jahr rund 280 000 Tickets verkaufte, rund 60 Prozent des Vor-Corona-Jahres 2019. Vor allem der interkontinentale Tourismus sei noch nicht so wiedergekommen.

Auch die Ausleihe von Kunstwerken aus anderen Kontinenten werde durch die Energie-Krise erschwert. „Wir sind zurückhaltender geworden“, sagte Maaz. Stattdessen schaue man, ob es nicht vergleichbare Objekte etwa in Deutschland gebe.

Die Auswirkung der Krise auf die Museen

Eine Folge der globalen Entwicklungen: Die Zeiten mit zwei bis drei großen Sonderausstellungen im Jahr sind nach Einschätzung des Generaldirektors erst einmal vorbei. Stattdessen gebe es nur noch eine, dafür aber tendenziell mit einer längeren Laufzeit.

Schwierig ist die Lage für die Häuser mit Blick auf das Personal. Die Mittel dafür würden zwar nicht gekürzt. Aber gerade in München mit den hohen Lebenshaltungskosten finde man nur schwer Arbeitskräfte.

Ein Blick in die Zukunft

Ein Höhepunkt ist dieses Jahr die Ausstellung „Colore e Sentimento“ in der Alten Pinakothek mit Werken der venezianischen Renaissance, die am 27. Oktober beginnt. Die Pinakothek der Moderne widmet Herzog Franz von Bayern zu dessen 90. Geburtstag am 14. Juli eine Schau mit Werken seiner Sammlung.

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