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Feuer in Planegger Kieswerk war Brandstiftung

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Brand in einem Kieswerk in Planegg. Ein Förderband stand am frühen Morgen in Flammen.
Anfang August kam es zu einem Brand in einem Kieswerk in Planegg. © Freiwillige Feuerwehr Gräfelfing

Nach dem Brand in einem Kieswerk in Planegg geht die Polizei jetzt von Brandstiftung aus. Das Förderband stand auf circa 350 Meter in Flammen.

Update: 22. September

Feuer in Kieswerk in Planegg war Brandstiftung

Nach dem schadensträchtigen Feuer in einem Kieswerk in Planegg bei München geht die Polizei von Brandstiftung aus. Das Feuer Anfang August sei mit hoher Wahrscheinlichkeit vorsätzlich herbeigeführt worden, teilten die Beamten am Mittwoch mit. Wer für die Tat verantwortlich ist, blieb aber weiter unklar.

Gebrannt hatte in den frühen Morgenstunden ein längeres Förderband. Der Geschäftsführer der Kieswerke Glück, Markus Wahl, schätzte den Schaden damals auf rund eine Million Euro. Gebrannt hatte das Band auf einer Länge von rund 350 Metern. Verletzt wurde niemand.

In dem Werk wird Kies am Rande des Waldgebiets Forst Kasten abgebaut. Umweltschützer gehen davon aus, dass künftig auf einem 9,5 Hektar großen Areal in dem Wald rund 9000 Bäume für die Erweiterung des Kiesabbaus in der Gegend gefällt werden sollen.

In den Sommermonaten hatten Aktivisten immer wieder Bäume in dem Forst besetzt, um gegen die Rodung zu demonstrieren. Die Polizei seilte mehrfach Aktivisten mit großem Aufwand von den Bäumen ab.

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Update: 11. August

Polizei ermittelt wegen Brandstiftung in Planegger Kieswerk

Bei einem Brand in einem Kieswerk in Planegg stand am 03. August ein Förderband auf ca. 350 Metern Länge in Flammen. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Schätzungen zufolge entstand ein Schaden von etwa einer Millionen Euro.

Die Münchner Polizei bestätigt jetzt auf Hallo-Nachfrage, dass in dem Fall wegen Brandstiftung ermittelt wird. Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen übernommen.

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Brand in Planegger Kieswerk ‒ Förderband steht auf hunderten Metern in Flammen

Erstmeldung. 03. August

Ein Brand einer Förderanlage auf dem Gelände des Kieswerks in Planegg löste am frühen Dienstagmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Ein Zeuge bemerkte gegen 4.30 Uhr eine starke Rauchentwicklung und alarmierte die Einsatzkräfte.

Sowohl die Polizei als auch die Feuerwehr aus Planegg und Gräfelfing sahen die Rauchwolke schon von weitem.

Auf dem Gelände des Kieswerks in der Fürstenrieder Straße stand ein Förderband auf circa 350 Meter in Flammen.

Brand in Planegger Kieswerk - Förderband steht hunderte Meter in Flammen

Nach Angaben der Feuerwehr, war die größte Herausforderung - neben der starken Rauchentwicklung - der teilweise schwierige Zugang zum Förderband sowie die Wasserversorgung an der Einsatzstelle.

Aufgrund der feuchten Witterung konnten sich die Flammen glücklicherweise nicht auf die umliegende Natur ausbreiten. Auch auf dem weiteren Betriebsgelände gab es keine weiteren Brandstellen oder Glutnester.

Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei nahmen die Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurden durch den Brand keine Personen verletzt. Es entstand jedoch ein beträchtlicher Sachschaden.

Der Geschäftsführer der Kieswerke Glück, Markus Wahl, schätzte den Schaden auf rund eine Million Euro.

In dem Werk wird Kies am Rande des Waldgebiets Forst Kasten abgebaut. Umweltschützer gehen davon aus, dass künftig auf einem 9,5 Hektar großen Areal in dem Wald rund 9000 Bäume für die Erweiterung des Kieswerks gefällt werden sollen. In den vergangenen Wochen hatten Aktivisten immer wieder Bäume in dem Forst besetzt, um gegen die Rodung zu demonstrieren. Die Polizei seilte mehrfach Aktivisten mit großem Aufwand von den Bäumen ab.

Polizei München sucht Zeugen zum Brand in Planegger Kieswerk

Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Fürstenrieder Straße in Planegg Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizeipräsidium München/Freiwillige Feuerwehr Gräfelfing/jh

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