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Bayern geht gegen Gurt-Muffel vor ‒ Polizei erwischt Vielzahl von Verkehrssünder auf dem Weg zur Schule

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Von: Jonas Hönle

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Polizei-Kontrolle mit Blaulicht
Die Polizei in Bayern führte Kontrollen im Umkreis von Schulen durch. (Symbolbild) © Uwe Anspach/dpa

Bei Kontrollen rund um Schulen in Bayern erwischte die Polizei viele Gurt-Muffel und auch Eltern, die ihre Kinder im Auto nicht richtig sichern.

In Bayern hat das neue Schuljahr begonnen und die Polizei geht gegen Verkehrssünder vor. Bei den viertägigen Schwerpunkt-Kontrollen rund um Schulen wurden 1194 Gurt-Muffel und 417 unzureichend gesicherte Kinder erwischt. Das teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch in München mit. „Das ist lebensgefährlich, nicht angegurtet unterwegs zu sein, gerade auch auf Kurzstrecken.“

Gurt-Muffel in Bayern - Polizei erwischt mehr als 1600 Verkehrssünder auf dem Weg zur Schule

Es sei absolut unverantwortlich, wenn Eltern ihre Kinder im Auto nicht richtig sicher. „Selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten drohen bei einem Verkehrsunfall oder beim abrupten starken Bremsen schlimme Verletzungen“, sagte Herrmann. Gurte rette Leben.

2021 seien auf Bayerns Straßen 60 Menschen ums Leben gekommen, die nicht ordnungsgemäß gesichert waren, darunter ein Kind, so Herrmann. Dies sei eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, wo es 45 Todesfälle in dem Zusammenhang gegeben hatte, darunter ebenfalls ein Kind.

„2021 war mehr als jeder fünfte tödlich verunglückte Autoinsasse nicht angeschnallt“, betonte Herrmann. Daher werde die Polizei weiterhin Gurt-Muffel konsequent aus dem Verkehr ziehen.

Allein im vergangenen Jahr seien bayernweit rund 32 000 Verstöße gegen die Gurtpflicht geahndet worden.

Zusammen mit der Polizei haben Schüler in München in der Tempo 30 Zone Autofahrer einer Geschwindigkeitskontrolle unterzogen und entsprechend bestraft.

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