Diskussion um Post-Filialen

Eine Post für das Westkreuz

In Lochhausen und am Westkreuz gibt es derzeit keine Möglichkeit, Briefe oder Pakete aufzugeben – das soll sich bald ändern.

Derzeit ist der Edeka am Westkreuz noch in Bau. Wenn das Gebäude fertig ist, hofft Claudia Stadler dort auf eine Poststelle.
  • SPD fordert Post am Westkreuz
  • Womöglich gute Chance durch Neubau des Paul-Ottmann-Zentrums
  • Post in Lochhausen zieht um

Westkreuz -Das Westkreuz soll wieder eine Post bekommen. Das fordert Claudia Stadler, die für die SPD im örtlichen Bezirksausschuss sitzt. „Als ich 1987 hergezogen bin, hatten wir noch eine Filiale“, sagt sie. Doch vor mehr als 15 Jahren habe diese geschlossen.

Anwohner am Westkreuz müssen zur Post nach Pasing oder Alt-Aubing

Für Stadler ist dies kein tragbarer Zustand: „Hier wohnen ziemlich viele Leute, darunter auch viele Ältere. Sie müssen jetzt entweder nach Alt-Aubing oder Pasing zur Post fahren.“ Doch jetzt gebe es eine gute Gelegenheit, wieder eine Post vor Ort zu schaffen. Denn im Paul-Ottmann-Zentrum, das derzeit neu gebaut wird, entsteht auch ein großer Edeka. „Dort sollte genügend Platz für eine Poststelle sein“, hofft Stadler. „Im Markt an der Bodenseestraße funktioniert das wunderbar.“

Der Bezirksausschuss entscheidet in seiner Sitzung am Mittwoch, 21. April, ab 19.30 Uhr über ihren Antrag. Allerdings scheinen die Chancen nicht besonders gut zu stehen, denn die Post selbst sieht keinen Bedarf für einen Standort am Westkreuz, wie Sprecher Dieter Nawrath auf Hallo-Nachfrage mitteilte

Lösung für Post in Lochhausen in Sicht

Die Post in Lochhausen wird voraussichtlich an die Kreuzung Lochhausener Straße/Wiedehopfweg ziehen. Bis Ende März konnten Kunden in einem Container an der Ranertstraße Pakete aufgeben oder Briefmarken kaufen. Doch wegen eines geplanten Neubaus auf dem Grundstück wurde der Post der Standort dort gekündigt.

Der Post-Container an der Ranertstraße in Lochhausen hat Ende März geschlossen.

Weil sich die Suche nach Räumlichkeiten oder einer Containerstellfläche sehr schwierig gestaltet habe, unterstützte die Stadt München die Post dabei und bot ihr drei Flächen an. Die Entscheidung sei schließlich zugunsten des Grundstücks am Wiedehopfweg gefallen, teilte das Referat für Arbeit und Wirtschaft mit. Die Post wollte das noch nicht bestätigen. 

Rubriklistenbild: © Andreas Schwarzbauer

Auch interessant

Kommentare