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Nach Raubüberfall in München: Kopfhörer führen Polizei zu Tätern

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Von: Kristina Beck

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Sirene einer Polizeistreife.
Technische Hilfe hatte die Polizei München bei der Lösung eines Raubdelikts in der Nähe der Hackerbrücke. (Symbolbild) © Patrick Seeger/dpa

Nachdem er angegriffen und ausgeraubt wurde, helfen die Kopfhörer eines 24-Jährigen der Polizei München bei der Ortung der Verdächtigen.

Vor einer Diskothek an der Hackerbrücke wurde am Sonntagmorgen ein 24-Jähriger von einer Männergruppe angegriffen und seiner Jacke und Tasche beraubt. Die Täter konnten daraufhin flüchten.

Der 24-Jährige verständigte den Polizeinotruf 110 und erläuterte, dass er seine Kopfhörer am Stachus orten konnte. Dort konnten eingesetzte Streifen zwei 19-Jährige und einen 23-Jährigen antreffen. Direkt neben den Tatverdächtigen wurde in einem Mülleimer der Geldbeutel des 24-Jährigen aufgefunden.

Nach Raubüberfall in München: Polizei kann Täter per Kopfhörern orten

Eine erneute Ortung der Kopfhörer ergab, dass sich diese mittlerweile in Berg am Laim befanden. Da sich nun ein konkreter Verdacht gegen einen 19-Jährigen und 21- Jährigen ergab, wurde ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für die betroffene Wohnung erwirkt.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung konnten die beiden Tatverdächtigen angetroffen werden und zudem Teile der Beute (Kopfhörer und anderes). Weiterhin wurden ein Teleskop-Schlagstock und eine Schreckschusspistole aufgefunden.

Die zwei Tatverdächtigen wurden zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt. Der 19-Jährige wurde wieder entlassen, gegen den 21-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen.

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