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Junger Mann überschätzt sich und ertrinkt beinahe am Riemer See ‒ Wasserwacht warnt und gibt Tipps

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Ein junger Mann wäre am Riemer See beinahe ertrunken, weil er seine eigenen Kräfte überschätzt hat.
Ein junger Mann wäre am Riemer See beinahe ertrunken, weil er seine eigenen Kräfte überschätzt hat. © Kreiswasserwacht München

Ein junger Mann wäre beim Versuch den Riemer See zu durchqueren beinahe ertrunken - Wasserwacht München warnt vor Überschätzung der eigenen Kräfte.

Riemer See - Beim Versuch, den Riemer See vom Süd- bis zum Nordufer zu durchqueren, haben einen jungen Mann am Sonntag kurz vor Ende die Kräfte verlassen. Ein Badegast beobachtete, wie der 25-Jährige unterging und rettete ihn.

Junger Mann ertrinkt beinahe am Riemer See: Wasserwacht warnt vor Überschätzung der eigenen Kräfte

Beim Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Wasserwacht war der junge Mann ansprechbar. Die Ehrenamtlichen versorgten ihn bis zum Eintreffen von Rettungswagen und Notarzt, zur weiteren Behandlung wurde er anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Solche Fälle passieren laut Wasserwacht leider häufiger, immer wieder überschätzen sich Badegäste beim Versuch, einen See zu durchqueren, da die Entfernung zum anderen Ufer zunächst nicht weit scheint.

Deshalb rät die Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes dringend dazu, immer mindestens zu zweit zu schwimmen. Bei Unsicherheit, oder beim Besuch eines neuen Sees, sollte parallel zum Ufer geschwommen werden, um die Strecke mit der Zeit besser einschätzen zu können. Und vor allem: In Notsituationen immer laut um Hilfe rufen.

Aktuelle Statistik 2022 der neun Wasserwachten in und um München

Gesamtstunden der Ehrenamtlichen Helfer: 30.535 Stunden

Lebensrettung: 2

EH-Leistungen: 594

SEG-Alarme (Alarm der Schnelleinsatzgruppen 24/7): 24

Bootseinsätze der OG‘s mit Digitalem Wachbuch: 120

Taucheinsätze der OG‘s mit Digitalem Wachbuch: 27

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