Für mehr Präsenzunterricht

Weitere Lockerungen für Schulen in Bayern: Söder kündigt neue Corona-Regeln nach den Pfingstferien an

Schüler in einem Klassenzimmer.
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Ab den Pfingstferien soll mehr Präsenzunterricht an Schulen in Bayern möglich sein.

Für mehr Präsenzunterricht sollen die Corona-Regeln für Schulen in Bayern nach den Pfingstferien gelockert werden. Ministerpräsident Söder will den Inzidenz-Grenzwert verschieben.

  • Söder kündigt Corona-Lockerungen für Schulen in Bayern an.
  • Die neuen Regeln sollen nach den Pfingstferien gelten.
  • Für mehr Präsenzunterricht soll der Inzidenz-Grenzwert verschoben werden.

Zwei Wochen nach den Pfingstferien soll es in Bayern fast überall wieder normalen Präsenzunterricht geben. Lediglich in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 - davon gibt es aktuell nur noch ganz wenige - bleibt es auch nach dem 21. Juni bei Wechselunterricht. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag an.

Er will die Corona-Regeln für die Schulen damit weiter lockern. Bereits direkt nach den Pfingstferien, vom 7. Juni an, ist wieder überall dort Präsenzunterricht möglich, wo die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 liegt - das hatte das bayerische Kabinett vergangene Woche beschlossen. Zwei Wochen später soll der Grenzwert dann auf 100 steigen.

Diese Zeitspanne solle als „Sicherheit“ nach den Ferien dienen, erklärte Söder. Er äußerte sich, zugeschaltet aus Nürnberg, nach gemeinsame Bund-Länder-Beratungen zum Thema Impfen.

Mehr Präsenzunterricht nach den Pfingstferien - Söder kündigt weitere Lockerung von Corona-Regeln für Schulen in Bayern an

Man wolle nun wieder Schule ermöglichen, sagte der Regierungschef. „Das Konzept mit dem Testen und den bereits geimpften Lehrern hat sich sehr, sehr gut bewährt, so dass wir auch ein Signal der Perspektive setzen.“ Damit seien bis zu den Sommerferien entweder sieben oder mindestens fünf Wochen wieder tatsächlicher Präsenzunterricht möglich.

Söder versicherte in dem Zusammenhang, dass es keine Corona-Impfpflicht für Kinder und Jugendliche geben soll. „Keiner muss geimpft werden“, sagte der CSU-Politiker. „Wir wollen Impfangebote machen, aber es gibt keine Impfpflicht.“ Schule werde trotzdem möglich sein.

Insgesamt zeigte sich Söder zuversichtlich, was die Corona-Lage und die Impfkampagne angeht - auch wenn man noch nicht über dem „Impf-Berg“ sei. Insgesamt werde die Lage jeden Tag besser. Aber es gebe keinen Anlass für Übermut und Euphorie, es gebe noch viel Arbeit.

dpa/lby/jh

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