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Wie vor Corona: ADAC erwartet viele Staus zu Pfingsten ‒ Diese Autobahnen und Strecke sind besonders betroffen

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Von: Jonas Hönle

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Blockabfertigung für Lkw in Kufstein
Der ADAC warnt zu Pfingsten vor Staus auf Autobahnen und beliebten Strecken. (Symbolbild) © Angelika Warmuth/dpa

Zu Pfingsten erwartet der ADAC viele Staus in Deutschland und hat besonders belastete Autobahnen identifiziert - auch auf Strecken im Ausland brauchen Urlauber Geduld.

Zu Pfingsten müssen sich die Urlauber in Deutschland auf Staus auf Autobahnen und beliebten Strecken einstellen. Der ADAC erwartet eine ähnlich große Reiselust wie vor der Corona-Pandemie.

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„Es wird wieder voll werden“, sagte ADAC-Verkehrsexperte Alexander Kreipl am Dienstag in München. Demnach seien Autofahrer fast aller Bundesländer unterwegs, sei es für ein verlängertes Wochenende oder für einen Urlaub. Besonders im Süden Deutschlands, wo noch dazu die Pfingstferien beginnen, dürfte es viele Verzögerungen geben.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Die Deutsche Bahn (DB) und der MVV in München erwarten wegen des 9-Euro-Ticket einen Ansturm auf Züge und S-Bahnen an Pfingsten. Welche Strecken in Bayern besonders betroffen sind.

Staus zu Pfingsten - Vor diesen Autobahnen und Strecken warnt der ADAC

Der ADAC erwartet die meisten Staus am Freitagnachmittag. Im Süden kann es auch noch am Samstagvormittag sowie am Pfingstmontag zu Verzögerungen kommen.

Der Automobilclub hat knapp zwei Dutzend besonders belastete Strecken identifiziert. Dabei handelt es sich neben Fernstraßen in den Großräumen Hamburg, Berlin, Stuttgart, Köln, Frankfurt und München unter anderem um die Strecken zur Nord- und Ostsee.

Auch auf den klassischen Nord-Süd-Verbindungen werden viele Staus erwartet, ebenso auf der gesamten Autobahn 8 Karlsruhe-Salzburg sowie auf der A 93 nach Tirol, die noch dazu in den nächsten zwei Wochen häufig von Blockabfertigungen des Lastverkehrs betroffen ist.

In Bayern werden neben den Fernstraßen im Großraum München voraussichtlich die Autobahn 3 Regensburg - Passau, die A7 Ulm - Füssen und die A8 Ulm - München - Salzburg besonders voll werden. Auch auf der A9 Nürnberg - München, der A93 vom Inntaldreieck nach Kufstein und auf der A95 und der B2 von München nach Garmisch-Partenkirchen erwarten die Experten viele Staus.

Neben Autofahrern müssen sich auch Flugreisende auf großen Andrang einstellen. Der Flughafen München etwa erwartet eine der stärksten Reisewellen des Jahres. Zwischen dem 3. und dem 19. Juni seien bislang knapp 15 000 Flüge geplant - das sind dreimal so viele Starts und Landungen wie in den Pfingstferien des vergangenen Jahres und fast wieder drei Viertel so viele wie im Vorkrisenjahr 2019. Passagiere sollten deshalb einen ausreichenden Zeitpuffer einplanen und circa zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal sein, hieß es.

Auch im Ausland dürften viele Urlauber Geduld benötigen, besonders auf der Tauern-, Inntal-, Rheintal- und Brenner-Autobahn sowie der Gotthard-Route. Das gleiche gilt für die Fernstraßen zu den kroatischen Küsten.

Nach dem Pfingstwochenende erwartet der ADAC eine weitere Stauspitze am Mittwoch vor Fronleichnahm, bevor dann am 18. und 19. Juni die große Rückreisewelle rollt.

Vor 50 Jahren wurden die Arbeiten am Mittleren Ring pünktlich für die Olympischen Sommerspiele in München beendet. Ursprünglich als Heilsbringer gedacht, ist er heute die staureichste Strecke Deutschlands.

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