Zweite Streikrunde beendet

Ende des Streiks bei der Deutschen Bahn: Münchner S-Bahn wieder im Normalbetrieb ‒ bis auf eine Ausnahme

Lokführer-Streik im Personenverkehr - Bayern
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Der Streik bei der Deutschen Bahn ist beendet.

Der GDL-Streik bei der Deutschen Bahn ist nach zwei Tagen beendet und Züge fahren wieder im Normalbetrieb. Bei der S-Bahn in München entfällt noch eine Linie...

  • Die zweite Streik-Runde bei der Deutschen Bahn (DB) ist beendet.
  • Die Gewerkschaft GDL rief Lokführer zwei Tage lang zum Arbeitskampf auf.
  • Auch S-Bahnen und Züge in München waren betroffen - Eine Linie entfällt auch am Mittwoch.

Update: 25. August

GDL-Streik bei der Deutschen Bahn beendet - Eine S-Bahn-Linie in München entfällt am Mittwoch

Zwei Tage lange rief die Gewerkschaft GDL die Lokführer zum Arbeitskampf auf - Am heutigen Mittwoch ist der Streik bei der Deutschen Bahn beendet. Das Unternehmen erwarte einen weitgehend normalen Betrieb, Kunden sollten sich aber informieren, ob ihr Zug wie geplant fährt.

Bei der S-Bahn in München rechnet man ebenfalls mit weitgehend normalem Zugverkehr, durch den Übergang zum Normalbetrieb kann es am Morgen vereinzelt noch zu Abweichungen kommen.

Somit entfallen heute Vormittag die S-Bahnen des 10-Minuten-Takts der Linie S8. Über weitere Ausfälle und Verspätungen informiert die S-Bahn auf ihrer Website.


Die GDL-Mitglieder hatten von Montag- bis Mittwochfrüh erneut für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen gestreikt. Unter anderem verlangen sie eine Corona-Prämie von 600 Euro und 3,2 Prozent mehr Geld in zwei Stufen. Die Bahn will die Erhöhung nach den Corona-Verlusten über eine längere Zeit strecken.

Dahinter schwelt in der Belegschaft ein Streit zwischen GDL und der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG darum, wer letztlich die Tarifverträge mit dem Unternehmen maßgeblich aushandelt.

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Update: 15.22 Uhr

Zwei Tage lang rief die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (DGL) zum Streik auf - jetzt bereitet sich die Deutsche Bahn auf eine schnelle Normalisierung des Zugverkehrs ab Mittwochfrüh vor.

„Dazu müssen zum Beispiel nachts Züge überführt werden, damit sie zu Betriebsstart am Mittwochmorgen wieder am geplanten Bahnhof losfahren können“, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Beschäftigte machten sich demnach bereits auf den Weg, um am richtigen Ort zu sein, sobald es wieder los geht. Die Bahn geht davon aus, dass der Zugverkehr am Mittwoch wieder weitgehend normal laufen werde.

Noch bis zum 4. September behalten vom Streik betroffene Tickets ihre Gültigkeit. Das gilt der Bahn zufolge auch für solche Fahrten, die am Mittwoch noch von den Folgen des Streiks betroffen sind.

GDL-Streik bei der Deutschen Bahn - Gewerkschaft der Lokführer fordert mehr Geld

Die Gewerkschaft fordert unter anderem 3,2 Prozent mehr Geld sowie eine Corona-Prämie von 600 Euro. Im Hintergrund geht es aber auch um einen Machtkampf zwischen der GDL und der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Die Lokführer-Gewerkschaft sieht ihren Einfluss aufgrund des Tarifeinheitsgesetzes gefährdet. Dem Gesetz zufolge gelten in Betrieben mit mehreren Gewerkschaften nur die Tarifverträge der größeren Arbeitnehmervertretung.

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Update: 24. August

Streik bei Deutscher Bahn: GDL-Lokführer auch am Dienstag im Arbeitskampf - S-Bahn in München weiterhin betroffen

Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Deutschen Bahn sorgt auch am Dienstag für Verspätungen und Ausfälle von Zügen in ganz Deutschland.

Die Bahn versuche jedoch ein „stabiles und verlässliches“ Grundangebot zu schaffen, versicherte eine Bahn-Sprecherin. Der Ersatzfahrplan sei am Montag gut eingehalten worden, hieß es am Dienstag in der Früh. Im Regionalverkehr versuche man, 40 Prozent des planmäßigen Fahrplans anzubieten.

Die S-Bahn in München sieht vor, dass alle Linien mindestens im Stundentakt verkehren. Das teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. Auf mehreren Abschnitten seien die Bahnen alle 20 bis 40 Minuten unterwegs. Zudem sollen Langzüge eingesetzt werden, um die maximal möglichen Kapazitäten zu bieten.

  • Die S 1 verkehrt im 20 bis 40-Minuten-Takt und nur zwischen Leuchtenbergring und Freising (nicht bis zum Flughafen)
  • Die S 2 verkehrt zwischen Dachau und Markt Schwaben alle 20 bis 40 Minuten, auf den übrigen Linienabschnitten im Stundentakt. (Achtung: Haltausfälle in Poing und Heimstetten wegen Bauarbeiten).
  • Die S 3 verkehrt zwischen Maisach und Ostbahnhof alle 20 bis 40 Minuten, auf den übrigen Linienabschnitten im Stundentakt.
  • Die S 4 verkehrt stündlich zwischen Geltendorf und Ostbahnhof sowie stündlich zwischen Buchenau und Grafing. Dadurch entsteht ein 20/40-Minuten-Takt zwischen Buchenau und Ostbahnhof.
  • Die S 6 verkehrt im Stundentakt. Gemeinsam mit der S 4 besteht zwischen Ostbahnhof und Grafing ein 20/40-Minuten-Takt (Der zwischen Trudering und Grafing Bahnhof für die S-Bahn geltende Baufahrplan wird vorübergehend außer Kraft gesetzt, die Busse des Schienenersatzverkehrs verkehren wie geplant).
  • Die S 7 verkehrt im Stundentakt.
  • Die S 8 verkehrt zwischen Pasing und Flughafen im 20-Minuten-Takt, in den westlichen Außenabschnitten ab/bis Germering alle 20 bis 40 Minuten und ab/bis Herrsching alle 60 Minuten.
  • Die S 20 entfällt.

GDL-Streik bei Deutscher Bahn sorgt für Ausfälle und Verspätungen in Bayern

Auf manchen Strecken waren Pendler und Reisende in Bayern dennoch stark von dem Streik betroffen. In Schwaben kam es etwa nachmittags auf der Strecke zwischen Bobingen und Landsberg am Lech und von Geltendorf Richtung Buchloe zu Komplettausfällen, bestätigte ein GDL-Sprecher. Teilweise gab es keinen Schienersatzverkehr.

Der Ausstand im Personenverkehr hat am Montag um 2.00 Uhr begonnen. Er soll 48 Stunden dauern. Schon seit Samstagnachmittag bestreikt die Gewerkschaft den Güterverkehr. Die Lokführergewerkschaft kämpft um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder.

Nicht bestreikt werden Konkurrenten der Deutschen Bahn. Allerdings sind auch bei ihnen Einschränkungen in Folge der Streiks möglich.

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Update: 23. August

Pünktlich um 2 Uhr morgens hat heute der Streik der Lokführer bei der Deutschen Bahn (DB) begonnen. Seitdem kommt es in Deutschland, Bayern und München zu Ausfällen und Verspätungen im Zugverkehr. Immerhin könne der Ersatzfahrplan der S-Bahnen nach Angaben der DB bisher eingehalten werden. Bis Mittwochmorgen um 2 Uhr will die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) den Streik noch fortsetzen.

GDL-Streik sorgt für zahlreiche Zug-Ausfälle und -Verspätungen - Ersatzfahrplan der S-Bahnen in München funktioniert

Bundesweit sorgt der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer bei der Deutschen Bahn am Montagmorgen für zahlreiche Zugausfälle und -verspätungen. Auch in Bayern macht sich das bemerkbar. Der Ausstand im Personenverkehr habe um 2.00 Uhr begonnen, bestätigte ein Bahn-Sprecher. Er soll 48 Stunden dauern. Der Ersatzfahrplan sei stabil angelaufen, hieß es am Montagmorgen.

Im Regionalverkehr versuche man, 40 Prozent des planmäßigen Fahrplans anzubieten. Die S-Bahnen in München und Nürnberg sollen auf allen Linien im Stundentakt (Genaue Zeiten siehe unten) fahren, wie ein Bahn-Sprecher mitteilte. Auf mehreren Linienabschnitten in München fahren die S-Bahnen im Abstand von 20 bis 40 Minuten. Wo es möglich sei, setze man zudem im S-Bahn-Verkehr in der bayerischen Landeshauptstadt Langzüge ein, um mit „maximal möglicher Kapazität“ unterwegs zu sein.

Im Güterverkehr hat der Streik bereits am Samstagnachmittag begonnen. Die Lokführergewerkschaft kämpft um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder. Zwar werden Konkurrenten der Deutschen Bahn nicht bestreikt, allerdings sind auch bei ihnen Einschränkungen in Folge der Streiks möglich. Dadurch komme es am Montagnachmittag zu Zugausfällen auf den Strecken Augsburg-Landsberg und Augsburg-München/Füssen, teilte die Bayerische Regiobahn mit. Es gebe einen Busnotverkehr, auch hier könne es aber zu Engpässen kommen. Agilis und Länderbahn teilten mit, bei ihnen gebe es keine Einschränkungen.

Ein Versuch der Bahn, den Streik mit einem weiteren Tarifvorschlag am Sonntag abzuwenden, war gescheitert. Der Konzern stellte unter anderem Verhandlungen über eine von der GDL geforderte Corona-Prämie für die Beschäftigten in Aussicht. Noch am Sonntagnachmittag lehnte Gewerkschaftschef Claus Weselsky das Angebot ab. Ein Sprecher der GDL Bayern sagte am Montag, die Bahn habe noch nicht einmal die Höhe dieser Corona-Prämie erwähnt. Darüber hinaus sei kein Angebot vorgelegt worden.

Die GDL fordert neben 3,2 Prozent mehr Geld unter anderem auch eine Corona-Prämie in Höhe von 600 Euro. Außerdem gehe es etwa um die Wiederaufnahme der Einzahlungen für die Betriebsrente, die zum Jahreswechsel eingestellt worden seien, sagte der Sprecher der GDL Bayern. Außerdem wird eine Ballungsraumzulage für besonders teure Großräume wie München gefordert. Weselsky betonte, dass ein verbessertes Angebot der Deutschen Bahn Voraussetzung für weitere Verhandlungen sei.

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Update: 22. August

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft ihre Mitglieder erneut zum Streik auf. Ab Montag, 23 August, um 2 Uhr morgens ist für 48 Stunden auch der Personenverkehr betroffen. Das führt zu erheblichen Einschränkungen im Betrieb der S-Bahn in München: Teilweise fahren Züge nur im Stundentakt oder fallen gänzlich aus. Auch bestimmte Routenabschnitte werden nicht angesteuert. Hallo München zeigt in dieser Übersicht, wie und wo die S-Bahn-Linien zwischen Montag, 23 August, 2 Uhr, und Mittwoch, 25. August, 2 Uhr, verkehren.

München: GDL-Streik ab Montag im Personenverkehr - So sind die S-Bahn-Linien in München betroffen

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat Streik-Maßnahmen von Montag, 23. August, 2 Uhr, bis Mittwoch, 25. August, 2 Uhr, angekündigt. Die S-Bahn München tut alles dafür, die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Um trotz Streik ein verlässliches Grundangebot zu fahren, hat die S-Bahn München für die beiden Tage Montag und Dienstag einen Ersatzfahrplan erarbeitet. Er sieht vor, dass alle Linien (mit Ausnahme der S 20) mindestens im Stundentakt verkehren. Auf mehreren Linienabschnitten sind die Bahnen alle 20 bis 40 Minuten unterwegs. Wo immer dies möglich ist, werden Langzüge eingesetzt, um die maximal möglichen Kapazitäten zu bieten.

  • Die S 1 verkehrt im 20 bis 40-Minuten-Takt und nur zwischen Leuchtenbergring und Freising (nicht bis zum Flughafen).
  • Die S 2 verkehrt zwischen Dachau und Markt Schwaben alle 20 bis 40 Minuten, auf den übrigen Linienabschnitten im Stundentakt. (Achtung: Die Haltestellen Poing und Heimstetten fallen wegen Bauarbeiten weg).
  • Die S 3 verkehrt zwischen Maisach und Ostbahnhof alle 20 bis 40 Minuten, auf den übrigen Linienabschnitten im Stundentakt.
  • Die S 4 verkehrt stündlich zwischen Geltendorf und Ostbahnhof sowie stündlich zwischen Buchenau und Grafing. Dadurch entsteht ein 20/40-Minuten-Takt zwischen Buchenau und Ostbahnhof.
  • Die S 6 verkehrt im Stundentakt. Gemeinsam mit der S 4 besteht zwischen Ostbahnhof und Grafing ein 20/40-Minuten-Takt (Der zwischen Trudering und Grafing Bahnhof für die S-Bahn geltende Baufahrplan wird vorübergehend außer Kraft gesetzt, die Busse des Schienenersatzverkehrs verkehren wie geplant).
  • Die S 7 verkehrt im Stundentakt.
  • Die S 8 verkehrt zwischen Pasing und Flughafen im 20-Minuten-Takt, in den westlichen Außenabschnitten ab/bis Germering alle 20 bis 40 Minuten und ab/bis Herrsching alle 60 Minuten.
  • Die S 20 entfällt.

Der Ersatzfahrplan für Montag wird bis Sonntagabend in die Fahrplanauskunftssysteme überspielt. Die Fahrzeiten bzw. Ausfälle können dann beispielsweise über die Fahrplanauskunft auf bahn.de oder im München Navigator abgerufen werden. Bitte beachten Sie, dass es kurzfristig zu weiteren Ausfällen oder Änderungen kommen kann. In den Nachtstunden finden zudem Bauarbeiten auf der Stammstrecke und auf der Strecke der S4/S6 statt.

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Update: 20. August, 13.55 Uhr

Gewerkschaft GDL ruft Lokführer zum Streik auf - Deutsche Bahn richtet Ersatzplan ein

Die Deutsche Bahn will beim Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) rund ein Viertel des normalen Fahrplans im Fernverkehr anbieten. Im Regional- und S-Bahnverkehr wiederum peilt die Bahn erneut etwa 40 Prozent des Zugverkehrs an, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Zuvor hatte die GDL angekündigt, von Montag bis Mittwoch der kommenden Woche den Personenverkehr zu bestreiken. Bereits ab diesem Samstag hat die Gewerkschaft auch zum Streik im Güterverkehr aufgerufen.

Laut Bahn sollen auf ausgewählten Hauptstrecken etwa zwischen Berlin-Köln, Hamburg-Köln, Hamburg-Frankfurt oder München-Stuttgart die Fernzüge ab Montag im Zwei-Stunden-Takt fahren. Zwischen München und Berlin verspricht der Konzern mehrere Fahrten am Tag, ebenso zwischen der Hauptstadt und Frankfurt. „Die Anzahl der angebotenen Züge wird jedoch je nach Region stark schwanken“, hieß es am Freitag.

Die Bahn will für die Fahrgäste eine kostenlose Streik-Rufnummer einrichten und hat mehrere Kulanzregelungen angekündigt: So sollen vor allem gebuchte Tickets, die vom 23. bis einschließlich 24. August vom Streik betroffen sind, bereits ab diesem Samstag bis einschließlich 4. September flexibel genutzt werden können. Auch bei Spar- und Supersparpreisen werde die Zugbindung entsprechend aufgehoben.

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Erneuter Streik bei der Deutschen Bahn ‒ Gewerkschaft GDL ruft Lokführer zum Arbeitskampf auf

Erstmeldung: 20. August

Die Reisende müssen sich wieder auf still stehende Züge am Hauptbahnhof München und massive Einschränkungen bei der S-Bahn einstellen. Bei der Deutschen Bahn kommt es erneut zum Streik. Die Gewerkschaft GDL ruft die Lokführer von Samstag bis Mittwoch zum Arbeitskampf auf. Erneut dürften Millionen Fahrgäste betroffen sein.

Ab Samstag soll zunächst der Güterverkehr bestreikt werden, ab Montag treffe es dann auch den Personenverkehr, sagte Gewerkschaftschef Claus Weselsky am Freitag in Berlin.

„Sie streiken für mehr Löhne, für den Schutz ihrer Rente“, sagte Weselsky. Die Wut unter den GDL-Mitgliedern auf das Management sei groß.

Anders als in der vergangenen Woche haben die Fahrgäste dieses Mal mehr Zeit, sich auf den Streik einzustellen. Im Güterverkehr soll der Ausstand jedoch schon am Samstagnachmittag um 17 Uhr beginnen. Im Personenverkehr soll der Streik am Montag um 2.00 Uhr beginnen und am Mittwoch um 2.00 Uhr enden.

Streik bei der Deutschen Bahn: GDL ruft Lokführer zum Arbeitskampf auf

Die GDL kämpft unter anderem für eine bessere Bezahlung und fordert Lohnerhöhungen wie im öffentlichen Dienst von rund 3,2 Prozent sowie eine Corona-Prämie von 600 Euro im laufenden Jahr. Anders als die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) will sie in diesem Jahr keine Nullrunde bei den Gehältern akzeptieren.

Die Deutsche Bahn hatte der GDL zwar 3,2 Prozent angeboten, die Erhöhung soll demnach jedoch später greifen als von der Gewerkschaft gefordert. Auch bei der Laufzeit des Tarifvertrags liegen die Vorstellungen beider Seiten noch deutlich auseinander.

Die GDL hatte die Verhandlungen im Juni abgebrochen. Die Mitglieder hatten daraufhin in einer Urabstimmung für Streiks gestimmt. Am Dienstag demonstrierten Mitglieder der GDL sowie des Deutschen Beamtenbunds (dbb) gemeinsam mit Weselsky vor der Konzernzentrale der Deutschen Bahn für ihre Forderungen.

Auch der erneute Streik dürfte wieder Millionen Fahrgäste treffen, darunter viele Urlaubsreisende. In zehn Bundesländern sind noch Schulferien.

Bei dem letzten Bahn-Streik der GDL vor einer Woche kam es unter anderem zu massiven Einschränkungen bei der S-Bahn in München. In Bayern führen damals nur 25 Prozent der Züge im Nah- und Fernverkehr. Die Deutsche Bahn richtete einen Notfahrplan ein, musste den größten Teil der Fahrten aber streichen.

dpa/afp/jh

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