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Streit mit Stichwaffe in München eskaliert ‒ Unbeteiligter steigt plötzlich aus Taxi und sprüht Pfefferspray

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Von: Jonas Hönle

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Das Schild auf dem Dach eines Taxi leuchtet in der Nacht.
Bei einem Streit in München zwischen zwei Männern kam eine Stichwaffe zum Einsatz. Ein Unbeteiligter aus einem Taxi besprühte die Kontrahenten zudem mit Pfefferspray. (Symbolbild) © Felix Hörhager

In München eskalierte ein Streit zwischen zwei Männern, auch eine Stichwaffe kam zum Einsatz. Die Polizei ermittelt und sucht einen Pfefferspray-Sprüher.

München/Laim ‒ Die Polizei München ermittelt wegen einem Streit zwischen zwei Männern, bei dem auch eine Stichwaffe zum Einsatz kam.

Die Ermittler suchen zudem eine unbeteiligte Person, die bei der Auseinandersetzung aus einem Taxi ausstieg, die Kontrahenten mit Pfefferspray besprühte und anschließend weiterfuhr.

Streit in München eskaliert - Unbeteiligter aus Taxi sprüht Pfefferspray

Der Streit eskalierte am Donnerstagnachmittag an der Camerloherstraße Ecke Rushaimerstraße zwischen einem 36-jährigen Münchner und einem 29-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim. Laut Polizei nahm der Jüngere dabei einen spitzen Gegenstand in die eine Hand und schlug mit der anderen auf seinen Gegenüber ein.

Dieser bemerkte die Stichwaffe in der Hand seine Kontrahenten, nahm sie ihm ab und stach zu.

Der 29-Jährige konnte zwar die meisten Stiche abwehren, er erlitt jedoch eine Schnittverletzung am Hinterkopf und mehrere kleine Stichverletzungen am Nacken und Schlüsselbeinbereich.

Ein 41-jähriger Zeuge bemerkte den Streit und alarmierte den Polizei-Notruf 110.

Bevor jedoch die erste Streife eintraf, kam ein weiterer Unbeteiligter als Fahrgast eines Taxis hinzu. Der Mann stieg aus und wollte die beiden Gegner trennen, indem er sie mit Pfefferspray besprühte. Danach stieg er wieder in das Taxi ein und fuhr weiter.

Am Tatort traf die Polizei letztendlich nur noch auf den 36-Jährigen, der 29-Jährigen und der 41-jährige Zeugen.

Verletzte nach Einsatz von Stichwaffe bei Streit in Laim

Der Rettungsdienst brachte den Münchner zunächst in ein Krankenhaus. Nach der Behandlung wurde er dem Haftrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt und anschließend entlassen.

Der 29-Jährige wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und nach der Vernehmung entlassen.

Die Polizei fand weder eine Stichwaffe noch ein Messer am Tatort oder in der Umgebung. Die weiteren Ermittlungen, auch hinsichtlich des unbeteiligten Dritten, der sich mit dem Taxi entfernte, laufen.

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