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Verfolgungsjagd in München ‒ Audi-Fahrer flieht als Geisterfahrer auf der A8 vor Polizei

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Von: Jonas Hönle

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Raser in München flieht mit 190 km/h vor Polizei um Straftat zu verbergen
Bei einer Verfolgungsjagd in München flüchtete ein Audi-Fahrer als Geisterfahrer auf der A8 vor der Polizei. (Symbolbild) © Symbolbild: Frank Rumpenh

Bei einer Verfolgungsjagd fuhr ein Audi-Fahrer auch als Geisterfahrer über die A8 bei München. Erst ein Unfall stoppte seine Flucht vor der Polizei.

Bei einer wilden Verfolgungsjagd durch München flüchtete ein 20-Jähriger in einem Audi vor der Polizei. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung, Trunkenheit im Verkehr, verbotenem Kraftfahrzeugrennen und Fahrerflucht.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Im Westend flüchtete psychisch auffällige Münchnerin vor einer Polizei-Streife. Mit im Kleintransporter: Ein Hund und ein gestohlener E-Scooter.

Verfolgungsjagd durch München - 20-jähriger Audi-Fahrer als Geisterfahrer auf A8 bei Flucht vor der Polizei

Zuerst prallte der Mann am Montag in einem Innenhof in Giesing gegen einen Pfosten und entfernte sich gesetzeswidrig vom Unfallort.

Kurz darauf wurde eine Polizei-Streife auf der Schwanseestraße auf den Audi aufmerksam und wollte ihn zur Kontrolle anhalten. Der 20-Jährige aus dem Landkreis Bad Tölz ignorierte jedoch das Anhaltesignal und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit.

Bei der Flucht kam es laut Polizei zu riskanten Fahrmanövern des 20-Jährigen, u.a. überfuhr er mehrere Kreuzungen bei Rotlicht und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer.

Im Laufe der Verfolgungsjagd fuhr er dann entgegen der Fahrtrichtung bei der Auffahrt Neubiberg auf die Autobahn A8 in Richtung München auf und soll dabei laut Zeugenaussagen mit sehr hoher Geschwindigkeit teilweise auf dem Standstreifen gefahren sein.

Die Polizei brach zu diesem Zeitpunkt die Verfolgung ab, um keine weiteren Verkehrsteilnehmer als Geisterfahrer zu gefährden.

Eine weitere Streife erkannte den Audi später am Ende der A8 am Mittleren Ring und setzte die Verfolgungsjagd fort.

Audi-Fahrer auf der Flucht vor der Münchner Polizei - Erst ein Unfall auf der Schwanseestraße stoppt die Verfolgungsjagd

Gegen 19:00 Uhr fuhr der 20-Jährige schließlich einem anderen Pkw auf der Schwanseestraße auf, prallte gegen einen Lichtmast und blieb im Gleis der dortigen Tram stehen. Er wurde anschließend von die Polizei festgenommen.

Da sich bei der Unfallaufnahme Hinweise auf Drogenkonsum des 20-Jährigen ergaben, ordnete die Polizei eine Blutentnahme an und stellte Pkw und Führerschein sicher. Die Trambahngleise mussten in beide Richtungen für rund zwei Stunden gesperrt werden.

Bei dem Unfall wurde laut Polizei niemand verletzt. Der Audi wurde jedoch erheblich beschädigt, der geschätzte Schaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf der Polizei München

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere zur Unfallflucht in der Wallbergstraße und ob sie selbst durch die riskante Fahrweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Die Polizei musste mehrere Auseinandersetzungen an verschiedenen Bahnhöfen in München schlichten. Eine Frau wurde auch sexuell belästigt.

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