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Verfolgungsjagd in München endet in Klinik ‒ Wirre Frau flüchtet im Auto vor der Polizei quer durchs Westend

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Von: Jonas Hönle

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Blaulicht auf Polizei-Streifenwagen
Bei einer Verfolgungsjagd flüchtete ein psychisch auffällige Frau vor der Polizei München quer durchs Westend.. (Symbolbild) © Daniel Karmann/dpa

Eine psychisch auffällige Münchnerin flüchtete vor einer Polizei-Streife quer durchs Westend. Mit im Kleintransporter: Ein Hund und ein gestohlener E-Scooter.

Eine psychisch auffällige Frau lieferte sich am Samstag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei in München. In ihrem Kleintransporter befand sich außerdem ein Hund und ein gestohlener E-Scooter.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Bei einer Verfolgungsjagd fuhr ein Audi-Fahrer auch als Geisterfahrer über die A8 bei München. Erst ein Unfall stoppte seine Flucht vor der Polizei.

Psychisch auffällige Frau flüchtet bei Verfolgungsjagd vor der Polizei München durchs Westende

Die Polizei wurde gegen 13.55 Uhr in die Tulbeckstraße im Westend gerufen. Grund für den Einsatz war eine Münchnerin, die in ihrem geparkten Auto immer die Türe öffnete, wenn andere Fahrzeuge vorbeifuhren. Laut Polizeibericht kam es auch zu einem Streit mit einem Paketfahrer. Dabei soll die Frau auch versucht haben dessen Fahrzeug zu beschädigen.

Als eine Streife vor Ort eintraf, flüchtete die Münchnerin mit dem Kleintransporter. Die Beamten verfolgen das Fahrzeug und versuchten dieses zu kontrollieren. Versuche das flüchtende Auto anzuhalten, scheiterten jedoch.

Während der Verfolgungsjagd drängelte sich der Kleintransporter in der Bergmannstraße an mehreren, an einer roten Ampel wartenden Fahrzeuge vorbei und überfuhr die rote Ampel.

Anschließend bog die Münchnerin in die Kazmairstraße ab. Erst in der Beethovenstraße konnte die Polizei das Fahrzeug stoppen.

Im Auto befand sich eine 56-Jährige mit Wohnsitz in München, die auf die Beamten einen psychisch auffälligen Eindruck machte. Ebenfalls befand sich ein Hund im Fahrzeug, welcher von der Frau vor sich gehalten wurde.

Die 56-Jährige versperrte das Fahrzeug von innen und weigerte sich auszusteigen. Nach mehreren Kommunikationsversuchen durch die Polizei öffnete die 56-Jährige dann ihr Fahrzeug und wurde festgenommen. Sie wurde in Folge der gezeigten Fremd- und Eigengefährdung in einer Klinik untergebracht. Der Hund wurde beim Münchner Tierheim in Obhut gegeben.

Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Führerschein und das Fahrzeug wurden beschlagnahmt.

Zudem fanden die Beamten ein E-Scooter im Inneren des Fahrzeuges, bei dem sich Anhaltspunkte ergaben, dass dieser gestohlen worden sein könnte.

Die Ermittlungen in diesem Fall führen die Münchner Verkehrspolizei sowie die Kriminalpolizei.

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