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„Holpriger Start“ für Kita: Zauberwald Neuried wieder eröffnet

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Von: Romy Ebert-Adeikis

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Zur Einweihung übergab Bürgermeister Harald Zipfel der Kinderhausleiterin Gabriele Zoll eine bunte Torte.
Zur Einweihung übergab Bürgermeister Harald Zipfel der Kinderhausleiterin Gabriele Zoll eine bunte Torte. © Romy Ebert-Adeikis

Die Neurieder Kita „Zauberwald“ ist wieder offen - an ihrem neuen Standort am Bozaunweg. Der Weg zum Neubau war schwierig. Und: Auch nach der Einweihung gibt es noch Schwierigkeiten.

NEURIED Der Neurieder „Zauberwald“ ist wieder offen: Das Kinderhaus ist von der Zugspitzstraße in neue, mit über 1000 Quadratmetern fast doppelt so große Räume am Bozaunweg gezogen und wurde nun offiziell eingeweiht. Insgesamt hat die Gemeinde dafür 5,6 Millionen Euro gezahlt.

Der Neubau war alles andere als leicht, erinnerte sich Bürgermeister Harald Zipfel (SPD). Für ursprünglich zwei Jahre war an der Zugspitzstraße ein Übergangshaus in Modulbauweise errichtet worden – am Ende wurden die Kinder darin fast sieben Jahre betreut. „Wir mussten mit fünf Eigentümern verhandeln, wie das Areal am Bozaunweg aufgeteilt wird“, sagte Zipfel.

Neurieder „Zauberwald“ wieder offen: Bau wegen Corona und doppelter Ausschreibung verzögert

Der Bau musste zudem doppelt ausgeschrieben werden. „Die erste Firma hatte festgestellt, dass sie das Haus bis Mai 2022 nicht fertigstellen konnte. Wir sind heute im Gerichtsverfahren mit ihr, weil sie 20 Prozent der Bausumme haben will, obwohl sie gar nicht gebaut hat“, erklärte Zipfel. Wegen Corona und Lieferschwierigkeiten brauchte auch die zweite Firma länger. Den eigentlichen Einzug in den neuen „Zauberwald“ im Juni verweigerten darum die Eltern, weil das Haus noch eine Baustelle war. Für den „sehr holprigen Start“ entschuldigte sich Zipfel.

Doch auch nach der Inbetriebnahme gibt es noch Wehwehchen. „Uns fehlen noch Teile der Einrichtung, die irgendwo eingelagert sind“, berichtete Kinderhausleiterin Gabriele Zoll. Auch die Heizung laufe laut einigen Eltern noch nicht im ganzen Gebäude. Größtes Problem sei aber der Personalmangel: „Wir suchen händeringend“, so Zoll. Eine Krippen- und eine Kindergartengruppe sind derzeit geöffnet. In Zukunft sollen noch drei dazukommen.

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