Das Tagebuch des Fußball-Pilgers

HSV-Fan pilgert von München bis nach Hamburg

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Tag 1: Am 31. Juli geht’s los: Volker Keidel startet seine 800-Kilometer-Tour am Marienplatz. „Ich will, dass der HSV Deutscher Meister wird“, erklärt er sein Vorhaben.
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Am Gepäck spart er: Einen Schlafsack und zehn HSV-Trikots hat er dabei.
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Tag 3: Ankunft in Ingolstadt nach 100 Kilometern! Nur beim Anblick der Hopfenfelder in der Holledau habe er Durst bekommen, wurde auch öfters auf ein Bier eingeladen. „Ich hätte nie gedacht, dass es so viel Aufsehen erregt, wenn ein dicker Typ durch Deutschland humpelt.“
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Tag 7: Nach 216 Kilometern kommt Keidel in Roßendorf (Kreis Fürth) an. Autsch: Die linke Fußsohle und das rechte Knie tun weh. „Gottseidank ist es in Mittelfranken schön flach“, sagt er. „Und Riesenschnitzel mit Pommes für fünf Euro – das gibt es nur in Franken!“
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Tag 11: Ankunft in Arnstein (Unterfranken). Bald verlässt Keidel Bayern. Ein bisserl Angst vor der Rhön und den Kasseler Bergen hat er schon jetzt. Immerhin: „Die Schmerzen sind weniger geworden.“ Unterstützung bekommt er von HSV-Fan Uwe – der begleitet ihn für zwei Tage.
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Tag 19: Keidel hat Kassel erreicht! Am Abend übernachtet er in Hümme (Nordhessen) im Gasthaus zum Löwen. An dieser Stelle muss er es mal loswerden: „Ein Dank an alle Löwenfans, die mich bisher begleitet haben.“
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Tag 31: Angekommen – im Stadion des HSV! „Ich wurde durch den Spielertunnel geführt, und Mirko Slomka hat mich umarmt“, sagt der 44-Jährige. Ein unvergessliches Erlebnis!
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Daran kann selbst die Niederlage des HSV nichts ändern. Keidel: „Mein Projekt ist ja langfristig angelegt …“

München - Er hat es geschafft, und er ist geschafft. Volker Keidel (44) ist in 30 Tagen 800 Kilometer zu Fuß gegangen – für seinen Lieblingsverein, den Hamburger SV!

Pünktlich zum ersten Heimspiel des HSV am Samstag kam er in der Hansestadt an. Ende Juli ging der Monster-Trip des Fußballfans in München los. Keidel wurde für die Strapazen belohnt: Am Samstag fieberte er beim Spiel gegen Paderborn im Stadion mit. Ein unvergessliches Erlebnis – auch wenn seine Mannschaft mit 0:3 sehr bittere Heimpleite einfuhr …

„Ditmar Jakobsweg“ hat Keidel seine Route genannt. Angelehnt an Ditmar Jakobs, der von 1979 bis 1989 insgesamt 323 Spiele für den HSV machte. Zwei Mal wurden die Hamburger mit ihm Meister und gewannen sogar den Europapokal der Landesmeister 1983. Ein echtes Vorbild, der Mann. Das konnte Keidel auch gut gebrauchen. „Nach den ersten Kilometern hatte ich große Sorge, wie ich die ersten Tage überstehen sollte. Ich konnte keine Treppen mehr laufen und bin Berge rückwärts runter wegen meinen Knien.“ Über Ingolstadt, Würzburg, Kassel und Hannover führte ihn sein Marsch, über den er auch ein Buch ­schreiben will. Der tz erzählte er, wie es auf ausgewählten Etappen seiner Wanderung gelaufen ist. Klicken Sie sich durch!

Ramona Weise

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