Handynutzung: Die große Umfrage

Handy Kinder Eltern
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Internet mit Mamas Handy: „Mama, gibts du mir mal dein Handy?“ Diese Frage hört Susanne Huber (45) aus Wolfratshausen oft von Sohn Nevil (11). Denn der hat nur ein kleines Samsung-Prepaid-Handy ohne Internetzugang, damit er erreichbar ist. „Ins Internet darf er gar nicht übers Handy, weil es da kein Kinderschutzprogramm gibt.“ Das Smartphone der Mutter darf Nevil – wenn sie dabei ist – etwa eine halbe Stunde pro Tag nutzen, um sein Tamagotchi-ähnliches Tier „Boo“ zu füttern, Musik zu hören oder Spiele zu spielen. Die Mutter sagt: „Wenn er 14 ist, kann er ein eigenes Smartphone haben.“
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30 WhatsApp pro Tag: Das Samsung Galaxy S4 hat Hannah (12) zum Geburtstag bekommen – mit einem Vertrag für 15,99 Euro. „Da kann ich 150 SMS pro Monat schreiben, aber nicht ins Internet.“ Der Mutter Alexandra Frey (41) ist es wichtig, ihre Tochter zum richtigen Umgang mit dem Handy zu erziehen. „Sie soll nicht nur am Handy hängen.“ Im WLAN daheim holt Hannah viel nach. „Ich schreibe etwa 30 WhatsApp an meine Freundinnen pro Tag. Wir telefoniern kaum noch.“
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Im Umland später dran: Karin Sixts (44) Kinder Corinna (11) und Forian (14) gehen aufs Unterhachinger Gymnasium und wollen noch kein tolles Handy. Sie teilen sich ein altes Nokia-Prepaid-Handy. Corinna sagt: „Nur die Jungs haben schon ein Handy – aber denen will ich ja nicht schreiben.“ Der Bruder meint: „Viele Freunde wohnen um die Ecke, da geh ich einfach rüber.“ Die Mutter mutmaßt: „Vielleicht sind die Kinder im Umland später dran …“
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Um 21 Uhr ist Schluss: Das Smartphone von LG für 120 Euro hat sich Jamie-Lee (12, re.) selbst gekauft. „Ich wollte es vor allem wegen WhatsApp, SMS schreibt heute keiner mehr.“ Etwa 30 verschickt sie pro Tag, übers WLAN daheim. Deshalb reicht ihr ein Prepaid-Tarif, für den sie etwa 5 Euro pro Monat zahlt. Ihre Mutter Tanja Kohn (38) ist nur nach 21 Uhr streng: „Da schalte ich den Rooter aus. Sonst hängt sie nachts am Handy und schläft nicht.“

München - Wer hat heute ein Handy? Wer zahlt es? Und wofür nutzen es die Kinder und Jugendlichen? Die tz erklärt die wichtigsten Bereiche der mobilen Kommunikation und nennt spannende aktuelle Forschungsergebnisse:

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