Hanoi: Neuer Club fürs Szene-Wohnviertel

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Mitbetreiber Hung Trinh (mit vietnamesischen Wurzeln) in einer der drei Lounges der Club-Bar Hanoi

München - Wer demnächst in Münchens angeblich teuerstes und exklusivstes Wohnquartier The Seven einzieht, darf sich über reges Nachtleben in unmittelbarer Umgebung freuen. Hanoi ist gleich ums Eck.

The Seven, das ist Münchens angeblich teuerstes und exklusivstes Wohnquartier in einem abgewickelten Heizkraftwerk an der Müllerstraße, in dem die teuerste Wohnung in etwa so viel kosten soll wie eine halbe gescheiterte Olympia-Bewerbung.

Nur einen Steinwurf entfernt, die Straße runter residiert bereits seit knapp drei Jahren die Tanzbar Paradiso. Und gleich ums Eck, in der kleinen Theklastraße, ist in der Nacht zum­Freitag mit dem Hanoi ein neuer Club dazugekommen – keine hundert Meter von The Seven entfernt. Von dort hat der interessierte Beobachter den besten Blick auf die Tätigkeit des Türstehers vor Hausnummer 1, der aus dem Gärtnerplatz-affinen, vorwiegend männlichen Publikum eine eklektische Mischung für eine veritable Club-Nacht zusammen stellen soll.

Das Hanoi ist Nachfolger der Carmen’s Lounge an gleicher Stelle; den Laden haben Valentina Schunk, Hung Trinh und Michael Dietzel im Frühjahr übernommen, vollkommen entkernt und mit einem extravaganten Gestaltungskonzept mit schwarzen Böden und goldenen Wänden wieder aufgebaut. Hanoi soll Club und Bar gleichermaßen sein. Neben den etwas verwinkelten Dancefloors gibt’s zwei Lounges, eine in Schwanen-, die andere in Drachen-Optik.

Zufrieden, aber etwas erschöpft lehnte sich Michael Dietzel am frühen Freitagmorgen an den Tresen und zog ein positives Resumee: „Das war harte Arbeit bis zur Eröffnung, aber ich freue mich über die positive Resonanz, den Gästen gefällt’s.“

Dietzel kennt sich aus im Viertel, weiß, was angesagt ist. In einem Radius von wenigen Hundert Metern betreibt er bereits das szenige Café am Hochhaus, die Bar Corso und das Restaurant Glockenbach. Mit dem Hanoi hat er dem bisherigen dreiblättrigen Klee das vierte Blatt hinzugefügt. „Und ein vierblättriges Kleeblatt ist doch ein Zeichen für Glück“, meinte ein Mädel draußen vor der Tür, am Fuße von The Seven, zu ihrer Freundin.

Das Hanoi hat ab sofort von Donnerstag bis Samstag jeweils ab 22.30 Uhr geöffnet, der Sound bewegt sich von Funk über Disco-Soul bis House.

Thomas Oßwald

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