Polizei und Feuerwehr im Einsatz

Schock-Fund in Küche: Münchnerin schaut unter Herd - Schlange zischt ihr entgegen

In ihrer Wohnung in Harlaching machte eine Münchnerin eine erschreckende Entdeckung. Plötzlich zischelte es unter ihrem Herd - den Blick darunter wird sie nie vergessen.

München - Großer Schreck für eine Münchnerin am Sonntagabend: Unter ihrem Herd entdeckte die Frau eine exotische Schlange. In Panik wählte sie sofort den Notruf und meldete ihren schockierenden Fund.

Die zirka 70 Zentimeter lange Kornnatter hatte sich zwischen einem Küchenwagen und dem Herd versteckt.  Ohne Gegenwehr ließ sich die Kornnatter von den Einsatzkräften in den Tierfangsack bugsieren. Die Münchnerin erholte sich nach Angaben der Feuerwehr langsam von dem Schreck. Woher die Schlange kam, konnten die Einsatzkräfte nicht ergründen.

Über Nacht blieb das Tier in der Hauptfeuerwache. Am Montag wurde die Kornnatter dann in die Reptilienauffangstation an der Kaulbachstraße gebracht. „Wir haben eine sehr gute Kooperation mit der Feuerwehr und nehmen die Tiere dann sofort auf“, sagt Petra Taint, Sprecherin der Auffangstation. „Kornnattern sind nicht giftig, die kann man sich gut halten.“ Zurzeit sind recht viele Kornnattern in der Reptilienauffangstation.

Nach erschreckendem Fund: Münchnerin kann aufatmen

Erst jetzt konnte sich die Münchnerin langsam von dem Schreck erholen. Wo die Schlange herkam, konnten die Beamten allerdings nicht feststellen. Sie nahmen die Kornnatter Nacht mit auf die Hauptfeuerwache und übergaben sie am Montagmorgen der Reptilienauffangstation in der Kaulbachstraße.

Erst vergangene Woche hatte eine Königsnatter in Neuaubing für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Eine Familie fing das Tier ein, das sich auf einem Gartenstuhl niedergelassen hatte. Sie setzte es in ein altes Terrarium. Die Königsnatter sieht der hochgiftigen Korallennatter zum Verwechseln ähnlich und ist für Laien kaum von ihr zu unterscheiden. Auch sie wurde in die Auffangstation gebracht.

Die wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Harlaching – mein Viertel“.

Rubriklistenbild: © mm

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